Sinfoniekonzert – Wider das Vergessen

Mit Werken von Franz Schreker, Arnold Schönberg und Dmitri Schostakowitsch zugunsten des Exilmuseums i. Gr.

09
Montag
Oktober
19:00 - 21:00
A-Preise: € 70,00 / € 56,00 / € 36,00 / € 21,00 / € 16,00
Informationen zum Werk

Das Sinfoniekonzert findet zugunsten des in Gründung befindlichen Exilmuseums statt, das von einer Bürgerinitiative um Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und Bundespräsident a.D. Joachim Gauck ins Leben gerufen wurde und das NS-Exil in den Mittelpunkt stellt. Beim Ticketkauf können Sie sich mit einer Spende an dieser Initiative beteiligen.

ca. 2 Stunden 30 Minuten / eine Pause

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Besetzung
Programm / Informationen
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Präsentiert von rbb Kultur

09
Montag
Oktober
19:00 - 21:00
A-Preise: € 70,00 / € 56,00 / € 36,00 / € 21,00 / € 16,00
Besetzung
zum Inhalt

Franz Schreker [1878 – 1934]
Vier kleine Stücke für großes Orchester (1932)
I. Timoroso: Lento
II. Violente. Vivace
III. Incalzando: Adagio
IV. Gradevole: Allegro

Arnold Schönberg [1874 – 1952]
Kammersymphonie Nr. 2 es-Moll, op. 38
I. Adagio
II. Con fuoco

- Pause -

Dmitri Schostakowitsch [1906 – 1975]
Symphonie Nr. 5 d-Moll op. 47
I Moderato
II Allegretto
III Largo
IV Allegro non troppo

Die Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde 1933 auch für viele Mitglieder des Städtischen Opernhauses, der Vorgängerinstitution der Deutschen Oper Berlin zum schicksalhaften Wendepunkt: Dirigenten und Opernmanager, Sänger*innen und Korrepetitoren – die beruflichen Diskriminierungen, Entlassungen und privaten Drangsalierungen zwangen viele Mitglieder des Hauses ins Exil. Das Sinfoniekonzert des Orchesters der Deutschen Oper Berlin unter Alexandre Bloch (anstelle des erkrankten Sir Donald Runnicles) setzt als Hommage an die drei Dirigenten Fritz Stiedry, Paul Breisach und Kurt Sanderling die Reihe „Wider das Vergessen“ fort, in der an Vertriebene und Opfer des Nationalsozialismus erinnert werden soll, die an diesem Hause wirkten. Zugleich aber steht es als Abschlusskonzert der „Tage des Exils“ der Stiftung Exilmuseum für die Forderung, den Schicksalen der Exilierten endlich einen angemessenen Gedenkort in Berlin zu verschaffen.

Auf dem Programm stehen Werke von Schreker und Schönberg sowie Schostakowitschs Symphonie Nr. 5. Zwischen den Werken, die alle biografische Bezüge haben, liest Margarita Broich aus persönlichen Dokumenten. Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, Schirmherr des Exilmusems, wird die Gäste begrüßen und mehr zum Exilmuseum erzählen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihren Spendenbeitrag.

Mehr zum Exilmuseum, das in den nächsten Jahren am Anhalter Bahnhof Berlin entstehen soll, erfahren Sie unter: www.stiftung-exilmuseum.berlin

Das Sinfoniekonzert bildet den feierlichen Abschluss der ersten Berliner „Tage des Exils“ – einer Kooperation zwischen der Körber-Stiftung Hamburg und der Stiftung Exilmuseum Berlin.

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11
DEZ

Adventskalender in der Tischlerei: Das 11. Fensterchen

„Ding Dong! Merrily on High“
mit den VoiceChangers und Rosemarie Arzt
17.00 Uhr / Tischlerei
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Oft seit der Grundschule waren die Solisten des heutigen Advents-Fensterchens Mitglieder im Kinderchor der Deutschen Oper Berlin. Sie haben in WOZZECK, TOSCA, OTELLO, BORIS GODUNOW, CARMEN, TURANDOT, LA BOHÈME, HÄNSEL UND GRETEL, die MATTHÄUSPASSION oder PARSIFAL gesungen. Wo sich für Mädchen das Jugendchor-Dasein bis in höhere Klassenstufen ganz einfach gestaltet, ereilt die Knaben irgendwann der Stimmbruch. Kehlkopf und Stimmlippen wachsen, während dessen den jungen Sängern der vorher so sichere Zugriff auf ihr gesamtes Tonspektrum zeitweise verloren geht. Früher waren die Jugendlichen oft zum Verstummen gezwungen, bis die „neue Stimme“ in ihnen herangewachsen war. An der Deutschen Oper Berlin betreut Rosemarie Arzt die vor inzwischen elf Jahren gegründete, rasch wachsende Stimmwechsler-Gruppe durch diese schwierige Phase. Heute singen sie im Adventskalender auf der Foyer-Bühne Weihnachtslieder, Christmas Carols und A Cappella-Versionen bekannter „saisonaler Hits“.