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Staatsballett Berlin

The Second Detail | LIB | Half Life

Choreographien von William Forsythe, Alexander Ekman und Sharon Eyal
Mi 26.02.2020 - 19:30 Uhr
20 - 86 €

Informationen zum Werk

130 Minuten inkl. 1 Pause

Besetzung

Choreographie

William Forsythe

Musik

Thom Willems

Bühne und Licht

William Forsythe

Kostüme

Issey Miyake | Yumiko Takeshima

Einstudierung

Noah Gelber | Amy Raymond

Choreographie

Alexander Ekman

Musik

DEVO, John Lennon, Maverick Sabre, Talking Heads

Bühne und Licht

Alexander Ekman

Kostüme

Charlie Le Mindu

Umsetzung Licht

Irene Selka

Yolanda Correa
Ksenia Ovsyanick
Polina Semionova
Elisa Carrillo Cabrera
Vladislav Marinov

Choreographie

Sharon Eyal

Co-Choreographie

Gai Behar

Musik

Ori Lichtik

Kostüme und Maske

Rebecca Hytting

Licht

Alon Cohen

Choreographische Assistenz

Rebecca Hytting

Zum Inhalt





THE SECOND DETAIL

Choreographie von William Forsythe
Musik von Thom Willems


William Forsythes The Second Detail entstand zuerst 1991, erlebte seine Premiere beim Staatsballett Berlin 2006 und kehrt nun in einer Neufassung in den Spielplan zurück. Dieses rasante Stück ist als eine der früheren, aber ganz typischen Arbeiten Forsythes längst weltweit in das Repertoire vieler klassischer Compagnien eingegangen. The Second Detail ist Forsythes analytisches Spiel mit der Geometrie des klassischen Tanzes, er treibt die Tänzer an die Grenzen ihres Gleichgewichtssinns und ihrer Beweglichkeit. Dabei sind sie gezwungen, sich beim Tanzen bewusst in mehrere Raumperspektiven gleichzeitig hineinzuversetzen. Trotz dieses intellektuellen, analytischen Ansatzes wirkt The Second Detail unmittelbar sinnlich. Und das nicht zuletzt auch wegen der Musik: Die elektronischen Klänge hat Thom Willems eigens für diese Choreographie entwickelt.

Choreographie: William Forsythe
Musik: Thom Willems
Bühne und Licht: William Forsythe
Kostüme: Issey Miyake | Yumiko Takeshima
Einstudierung: Noah Gelber | Amy Raymond

LIB

Stück von Alexander Ekman

Alexander Ekman ist bekannt für seine temporeichen, humorvollen Werke, deren Witz er wirkungsvoll in Szene setzt. Ihm ist es wichtig, Themen zu finden, mit denen sich eine Mehrheit seiner Zeitgenossen identifizieren kann, die das Publikum sowohl unterhalten als auch befragen. Seit 2006 widmet er sich dem Choreographieren und ist weltweit gefragt. Erstmals beim Staatballett Berlin zu Gast erarbeitet er eine Uraufführung für die Ersten Solistinnen des Ensembles und einen männlichen Solotänzer. Seit längerem fasziniert von den Kreationen des Haarkünstlers Charlie Le Mindu, insbesondere von dessen Chewbacca-Kostümen, die ihre Trägerinnen vollends in langes Haar hüllen, arbeitet Alexander Ekman erstmals mit ihm zusammen. Sein Stück LIB (in Anlehnung an ›liberation‹, engl. ›Befreiung‹) wäre kein Werk von Alexander Ekman, wenn es nicht eine humorvolle und bizarre Note hätte.

Choreographie: Alexander Ekman
Musik: DEVO, John Lennon, Maverick Sabre, Talking Heads
Bühne und Licht: Alexander Ekman
Kostüme: Charlie Le Mindu
Umsetzung Licht: Irene Selka
Yolanda Correa
Ksenia Ovsyanick
Polina Semionova
Elisa Carrillo Cabrera
Vladislav Marinov

HALF LIFE

Tanzstück von Sharon Eyal und Gai Behar
Musik von Ori Lichtik

Sharon Eyal ist eine israelische Choreographin und zählt zu den Protagonistinnen der zeitgenössischen Tanz-Szene dieser Tage. Eindeutig von der legendären Batsheva Dance Company geprägt, fordern ihre Kreationen die Körperlichkeit der Tänzerinnen und Tänzer heraus, um einen individuellen Ausdruck zu erreichen. Gemeinsam mit Gai Behar leitet sie die L-E-V Dance Company, die ihre Kreationen weltweit auf Festivals zeigt. Beide entwickelten Half Life 2017 für das Königlich Schwedische Ballett Stockholm. Die Sogwirkung dieser Arbeit ergibt sich auch aus der Musik, die von Ori Lichtik während des choreographischen Prozesses entstanden ist und weiterentwickelt wurde.

Choreographie: Sharon Eyal
Co-Choreographie: Gai Behar
Musik: Ori Lichtik
Kostüme und Maske: Rebecca Hytting
Licht: Alon Cohen
Choreographische Assistenz: Rebecca Hytting