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Open Opera / Vorverkaufsstart: 17. August 2020

Verdi-Gala

Auszüge aus Giuseppe Verdis NABUCCO und MACBETH
Sa 12.09.2020 - 19:30 Uhr
C-Preise: € 100,– / € 82,– / € 58,– / € 34,– / € 24,–

Der Vorverkauf für diese Vorstellung beginnt am 17. August 2020

Informationen zum Werk

Große Sänger*innen präsentieren Ausschnitte aus den Meisterwerken der italienischen Oper: 90 Minuten Liebe und Hass, Hoffnung und Verzweiflung – das neue Konzertformat der Deutschen Oper Berlin

NABUCCO
Dramma lirico in vier Teilen von Giuseppe Verdi; Libretto von Temistocle Solera; Uraufführung am 9. März 1842 in Mailand

MACBETH
Oper in vier Akten von Giuseppe Verdi; Libretto von Francesco Maria Piave und Andrea Maffei nach William Shakespeare; Uraufführung am 14. März 1847 im Teatro della Pergola in Florenz

90 Minuten / Keine Pause

Zum Inhalt

Mehr als die Hälfte seiner Opern schrieb Giuseppe Verdi in dem Jahrzehnt zwischen 1840 und 1850. Die Gegenüberstellung seiner beiden bekanntesten Werke aus dieser Zeit, die im Zentrum der Verdi-Gala steht, zeigt auf faszinierende Weise die Entwicklung von Verdis musikdramatischer Charakterisierungskunst, gerade weil die Hauptpartien in NABUCCO und MACBETH für ganz ähnliche Stimmen geschrieben sind: Sind die beiden Titelrollen die ersten großen Beispiele für den Verdi-Bariton, stellen die Abigaille im NABUCCO und die Lady Macbeth mit ihrem unbedingten Machtwillen dämonische Gegenbilder zu den zarten, hilflosen Sopranfrauen der romantischen Oper dar.

Im Gala-Konzert werden diese charismatischen Bühnenfiguren von zwei Ausnahmesängern gestaltet: Der junge mongolische Bariton Amartuvshin Enkhbat feierte bei seinem Debüt an der Deutschen Oper Berlin der Titelpartie des NABUCCO einen triumphalen Erfolg, die spanische Sopranistin Saioa Hernández hat sich seit ihrem Debüt an der Mailänder Scala 2018 mit der Odabella in ATTILA weltweit als Interpretin der großen dramatischen Verdi-Partien profiliert. Ihnen zur Seite stehen Irene Roberts, Marko Mimica, Patrick Cook und das Orchester der Deutschen Oper Berlin unter der Leitung von Roberto Rizzi Brignoli.