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Waldesruh

Ein Zeltlager ohne Bäume – Mit Morton Feldman
Fr 02.10.2020 - 19:00 Uhr
15,00 - 25,00 €

Im Preis ist ein Pausengetränk inkludiert.

Informationen zum Werk

Dokumentarisches Musiktheater Mit Musik von Morton Feldman, Felix Mendelssohn Bartholdy, Robert Schumann, Franz Schubert und Richard Strauss. Arrangiert von Michael Wilhelmi

Uraufführung am 2. Oktober 2020 in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

Der Einlass erfolgt über die Feuerwehrzufahrt in der Zillestr. 53. Die Vorstellung beginnt im Tischlereihof.
Kostenlose Programmzettel liegen auf den Sitzplätzen aus.

Die Vorstellung ist für alle ab 14 Jahren geeignet und dauert 2 Stunden 30 Minuten inklusive einer Pause. Aufgrund unseres Hygienekonzeptes gibt es nach ca. 50 Minuten eine Lüftungspause. Wir bitten Sie, währenddessen die Tischlerei zu verlassen.

Im Innenhof der Tischlerei erhalten Sie während der Pause ein Freigetränk. Wir raten Ihnen, Kleidung für niedrigere Temperaturen bereitzuhalten.

Vorstellung in deutscher und englischer Sprache. Es gibt keine Übertitel.

Wir bitten Sie, auch während der Vorstellung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.


Für alle Vorstellungen in der Tischlerei werden wir vorerst keine Abendkasse anbieten. Karten können zu den regulären Kassenöffnungszeiten in der Bismarckstraße (Montag bis Samstag 12.00 Uhr bis 19.00 Uhr) abgeholt werden.

In deutscher und englischer Sprache

ca. 2 Stunden 30 Minuten / Eine Pause – Pausengetränk inklusive

Besetzung

Inszenierung & Konzept

Anna-Sophie Mahler

Dramaturgie & Konzept

Falk Rößler

Musikalische Leitung & Komposition

Michael Wilhelmi

Ausstattung

Sophie Krayer

Klangregie

Albrecht Ziepert

Videodesign

Georg Lendorff

Dramaturgie

Lars Gebhardt

Leitung des Jugendchores

Christian Lindhorst

Design & Bau mobile Lautsprecher

Annatina Huwiler

Zum Inhalt

Der Topos vom Wald als Ort deutscher Romantik wurde über die letzten 200 Jahre unterschiedlichsten Umformungen ausgesetzt: Ob als Inbegriff romantischer Weltflucht, Spießigkeit, militaristischer Uniformität, Ökospiritualität oder Seismograph des Klimawandels – der Wald war und ist Projektionsfläche gesellschaftspolitischer Phänomene.

Regisseurin Anna-Sophie Mahler und ihr Team nehmen Recherchegespräche mit Spezialist*innen und Wissenschaftler*innen zum Ausgangspunkt für ihren zweiteiligen Musiktheaterabend, der einerseits zum Lernen und Erfahren einladen möchte, andererseits Perspektivwechsel herbeiführen wird: So werden sich romantische Chorliteratur und Waldlieder mit Zeltlageratmosphäre verbinden, erfährt das Publikum mehr über Pilzstrukturen und die Kommunikation der Bäume und verwandelt sich die kahle Tischlerei in einen imaginären Wald. Der Abend gipfelt in einer konzentrierten Aufführung von Morton Feldmans »Triadic Memories« – ein außergewöhnliches Stück für Klavier solo. 1981 entstanden, handelt es sich um ein Spätwerk von Feldman, das von extremer Reduktion, Klarheit und Offenheit lebt.

Anna-Sophie Mahler ist sowohl in der Oper als auch im Schauspiel zu Hause. Oftmals erarbeitet sie im Team Abende, die von Recherchematerial ausgehen und bekannte Bühnenstoffe mit den Biografien von »echten Menschen« konfrontieren.

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