Hansung   Yoo

Hansung Yoo

Zu den jüngsten und zukünftigen Projekten des Bariton Hansung Yoo gehören u. a. ein wichtiges Debüt am Royal Opera House Covent Garden in London als Ping in TURANDOT, eine Rolle, die er bei den Osterfestspielen Salzburg unter Stabführung von Christian Thielemann bereits gesungen hat. Außerdem interpretierte er Tonio / PAGLIACCI an der Israeli Opera in Tel Aviv, gab seine Debüts als Scarpia / TOSCA, Gunther / GÖTTERDÄMMERUNG, Giorgio Germont / LA TRAVIATA, Escamillo / CARMEN und Donner / RHEINGOLD am Staatstheater Kassel, sang Amfortas / PARSIFAL und die Titelrolle in RIGOLETTO am Theater Koblenz, war in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ mit der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz zu erleben und sang Don Carlo / LA FORZA DEL DESTINO am Staatstheater Saarbrücken.

Hansung Yoo studierte klassischen Gesang an der Korean National University of Arts in Seoul. Er studierte bei Prof. Hans Choi und erhielt einen Bachelor of Music. Er setzte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg fort. Bei Prof. Carolyn James erwarb er sowohl den Master of Opera als auch das Advanced Diploma in Vokalmusik, Lied- und Oratoriengesang.

In der Spielzeit 2019/20 sang Hansung Yoo Tonio / PAGLIACCI, Alfio / CAVALLERIA RUSTICANA und Gunther / GÖTTERDÄMMERUNG am Staatstheater Kassel, 2018/2019 Ping / TURANDOT, Sharpless / MADAMA BUTTERFLY, Figaro / IL BARBIERE DI SIVIGLIA am Staatstheater Kassel und Conte di Luna / IL TROVATORE am Theater Koblenz. Außerdem gehören zu seinen Partien u. a. Carlo Gérard / ANDREA CHENIER, Marcello / LA BOHÈME, Kurwenal / TRISTAN UND ISOLDE, Baron Puck / DIE GROSSHERZOGIN VON GEROLSTEIN, Graf Almaviva / LE NOZZE DI FIGARO, Mercutio / ROMÉO UND JULIETTE und Ein Mandarin / TURANDOT, die Titelrolle in EUGEN ONEGIN, Leander in Prokofjews LIEBE ZU DEN DREI ORANGEN und Marcello / LA BOHÈME. Außerdem war er als Fritz / DIE TOTE STADT von Korngold, als James Bondy in der Operette THE DUCHESS OF CHICAGO sowie als Orestes / IPHIGENIE EN TAURIDE zu hören. Seit der Spielzeit 2013/14 ist Hansung Yoo Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel, wo er sich zunächst als Papageno / DIE ZAUBERFLÖTE und Dr. Falke / DIE FLEDERMAUS profilierte. In der Spielzeit 2013/14 spielte er außerdem Schaunard / LA BOHÈME und Marullo / RIGOLETTO.

Hansung Yoos letzte Wettbewerbe waren der Königin-Elisabeth-Wettbewerb 2014 in Brüssel, wo er zu den Finalisten gehörte, sowie der renommierte Internationale Tschaikowsky-Wettbewerb 2015, wo er den 3. Platz errang. Hansung Yoo hat im Laufe seiner Karriere viele bedeutende Wettbewerbe gewonnen. Er gewann 2008 den Internationalen Gesangswettbewerb in 's-Hertogenbosch (Niederlande) und erhielt dort fünf weitere Preise. Ebenfalls im Jahr 2008 war er Finalist beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig. Beim Europäischen Operngesangswettbewerb DEBUT in Weikersheim (Deutschland) belegte er 2010 den 2. Platz, und 2011 gewann er den Internationalen Operngesangswettbewerb in Marmande (Frankreich). Im selben Jahr gewann Hansung Yoo den Internationalen Musikwettbewerb in Köln sowie den 2. Platz und den Publikumspreis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2012 in München.

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03
DEZ

Adventsverlosung: Das 3. Fensterchen

Heute verlosen wir 2 mal 2 Freikarten für die Vorstellung von DIE FLEDERMAUS am 31. Dezember 2022 um 19.30 Uhr. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, senden Sie bitte heute eine E-Mail an marketing@deutscheoperberlin.de mit dem Betreff „Das 3. Fensterchen“.

2018 hob sich der Vorhang für eine Neuinszenierung der FLEDERMAUS in der Regie von Rolando Villazón. Dem umtriebigen Sänger, Regisseur, Moderator und Autor war diese Inszenierung eine Herzensangelegenheit, konnte er in Strauß’ Meisteroperette doch einerseits mit komischen Elementen spielen, andererseits aber auch dem Melancholisch-Nachdenklichen Raum geben. Denn in Strauß‘ Operette geht es ums Fremdgehen, um Underground-Partys und die betörende Macht des Champagner, aber eben auch um die Beschreibung gesellschaftlicher Fassaden und vor allem der Abgründe, die auf der Rückseite des bürgerlichen Salons lauern. Und weil eben einfach immer fremdgegangen, gefeiert und getrunken wird, versetzt Villazón die drei Akte in drei verschiedene Zeiten und nimmt das Publikum mit auf eine Reise vom 19. Jahrhundert über die 1950er Jahre in die Zukunft.

Es war bereits 1874 im Theater an der Wien eine Novität, dass der Walzerkönig Johann Strauß eine Handlung präsentierte, die nicht in mythischer Ferne oder in Fantasiestaaten spielte, sondern den großbürgerlichen Salon als Ausgangspunkt nahm. Das bürgerliche Publikum sah sich selbst mit all seinem Dünkel und seiner Doppelmoral auf der Bühne grotesk verzerrt. Die Geschichte war natürlich nicht neu: Strauß und sein Mitarbeiter Genée griffen auf eine französische Boulevardkomödie der Offenbach-Librettisten Meilhac und Halévy zurück, ergänzten sie aber durch pikante Details. Zum Beispiel den Auftritt der verkleideten Rosalinde auf dem Ball des Prinzen Orlofsky. Überhaupt geht die Zuspitzung und Zentrierung der Handlung auf das Maskenfest mit der finalen Huldigung des Alkohols, der allgemeinen Verbrüderung und dem champagnerseligen Du-i-du auf das Konto Genées. Ansonsten finden sich in der Farce rund ums Fremdgehen all die Zutaten, die zu einer guten Komödie gehören: Die aufmüpfige Kammerzofe, der versteckte Liebhaber, der selbst ehebrechende, doch eifersüchtige, Gatte und die verkleidete Gräfin.

Es singen und spielen für Sie u. a. Burkhard Ulrich, Hulkar Sabirova, Annika Schlicht, Attilio Glaser, Thomas Lehman, Padraic Rowan, Jörg Schörner, Meechot Marrero, Kathleen Bauer und Ingo Paulick unter der musikalischen Leitung von Yi-Chen Lin.


Einsendeschluss: 3. Dezember 2022. Die Gewinner*innen werden am 5. Dezember 2022 per E-Mail informiert. Die Karten gehen Ihnen per E-Mail zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.