Liudmila  Maytak

Liudmila Maytak

Die russischen Koloratursopranistin Liudmila Maytak stammt aus Rostow am Don, wo sie Klavier und Musikwissenschaft an der Ippolitov-Ivanov Musikschule studierte. 2009 schloss sie ihr Studium am Rostower Kunstkolleg als Sängerin und Dirigentin bei Prof. Mkhail Salman ab. Im selben Jahr wurde sie Kantorin in der „Kirche des Letzten Abendmahls“ in Rostow am Don. Gemeinsam mit der Rostower Chorkapelle „Anastasia“, nahm sie regelmäßig als Solistin an internationalen Wettbewerben in Russland und Europa teil. Gleichzeitig absolvierte sie ein Bachelor-Studium in klassischem Gesang am Staatlichen Rachmaninow-Konservatorium. Nach dem Abschluss war Liudmila Maytak Preisträgerin beim „Wettbewerb fur Absolventen russischer Musikhochschulen“ in St. Petersburg. Im Jahr 2018 begann sie schließlich ihr Masterstudium an der Hochschule fur Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Ewa Wolak und Prof. Renate Faltin.

Im Rahmen des Studiums fuhrte sie unter anderem „Quatre chants pour franchir le seuil“ von Gerard Grisey mit dem Echo Ensemble unter der Leitung von Manuel Nawri auf. Seit 2018 ist Liudmila Maytak Artist in Residence bei den Rostower Philharmonikern, mit denen sie regelmäßig Konzerte mit Musikern des Rostower Philharmonischen Symphonieorchesters RASO unter der Leitung von Valentin Uryupin gibt. 2019 debütierte sie an der Deutsche Oper Berlin im neukomponierten Musiktheater TOLLERANZIA von Alexander Chorny. 2020 gewann Liudmila Maytak einen 1. Preis beim 5. Manhattan Wettbewerb in der Kategorie „Virtuoso“. Im Fruhjahr 2022 wird sie ihr Masterstudium in Berlin abschließen.

Zum Repertoire von Liudmila Maytak gehören Rollen wie: Königin der Nacht, Donna Anna, Konstanze, Violetta, Morgana und Glinkas Liudmila. Neben dem Singen beschäftigt sich Liudmila Maytak intensiv mit der Schauspielerei und nimmt regelmäßig aktiv an Theateraufführungen zeitgenössischer Regisseure in Russland teil.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.