Raquel  Alves

Raquel Alves

Die portugiesische Sopranistin Raquel Alves begann ihre Gesangsausbildung im Jahr 2012 am Nationalkonservatorium in Lissabon bei Prof. Filomena Amaro und studiert seit 2016 an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, zurzeit in der Klasse von Prof. Renate Faltin.

Im Opernbereich interpretierte sie in den letzten Jahren Rollen wie Bastienne in BASTIEN UND BASTIENNE von Wolfgang Amadeus Mozart, Frasquita in CARMEN von Georges Bizet, Zerlina in DON GIOVANNI von Wolfgang Amadeus Mozart und Liudmila in DIE VERKAUFTE BRAUT von Bedrich Smetana. Im Rahmen der NEUEN SZENEN V gibt sie ihr Debüt in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin mit der Oper HAUT von Lorenzo Troiani.

Bei mehreren internationalen Konzerthäusern war sie zu Gast, unter anderem am Centro Cultural de Belém, Fundação Calouste Gulbenkian, Aula Magna in Sant Cugat, in der Berliner Philharmonie, dem Palazzo Ricci und dem Schumann-Haus. Sie ist Stipendiatin des Rotary Club Caminha, der Fundação GDA, der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung, des Deutschlandstipendiums und dem Verein Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Weitere Impulse für ihre Ausbildung erhielt Raquel Alves bei Meisterkursen von Prof. Christine Schäfer, Prof. Christoph Prégardien, Prof. Ulrich Eisenlohr, Prof. Isabel Alcobia und João Paulo Santos. 2019 nahm sie am Emerging Artist Studio der Berlin Opera Academy teil. Außerdem arbeitete sie unter anderem mit Künstler*innen wie Prof. Wolfram Rieger, Justin Doyle, Janet Williams, Ana Paula Russo und Eurico Carrapatoso. Die Sopranistin ist in verschiedenen Solo-Konzerten und Liederabenden in Portugal, Italien, Frankreich und Deutschland aufgetreten. Sie war mehrmals bei Deutschlandfunk Kultur live zu hören.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.