Rosa  Anschütz

Rosa Anschütz

Geboren wurde Rosa Anschütz 1997 in Berlin. Ihr erstes Instrument war das Klavier, später lernte sie Querflöte und Trompete und spielte damit in einer Bigband, sie hörte Jazz und DJ Krush und begann noch während der Schulzeit, in diversen Rockbands zu musizieren. Doch merkte sie bald, dass sie ihre künstlerischen Visionen am besten alleine verfolgen kann. Sie experimentierte mit Garageband und lud ihre Tracks auf Soundcloud hoch. So wurde unter anderem Max Kobosil auf sie aufmerksam, der junge DJ-Star aus dem Berliner Berghain, der später auch ihren Song „Rigid“ remixte. Ihre musikalische Erweckung fand Rosa Anschütz in der Welt der elektronischen Avantgarde und Technoklubs. Mit 15 ging sie zum ersten Mal auf das Atonal Festival im Berliner Kraftwerk, sie tauchte in die Berliner Szene der Postpunk- und Industrial-Avantgarde ein, später tanzte sie im Berghain. Sie ging aus Berlin nach Wien, um dort Transmediale Kunst zu studieren. Vor allem aber begann sie dort damit, mit Modularen Synthesizern zu arbeiten: Instrumente, die ihre Möglichkeiten vor allem dadurch eröffnen, dass sie einem Beschränkungen auferlegen. Ihre erste EP „Rigid“ und ihr Debütalbum „Votiv“ aus dem Jahr 2020 waren wesentlich von der Arbeit mit diesen Instrumenten geprägt. Auf „Goldener Strom“ hat sie sich davon befreit. Sie nutzt souverän sämtliche Mittel der elektronischen Musikproduktion und verbindet sie mit analogen Instrumenten, mit Querflöte, Trompete und Gitarre; dazu singt, spricht und haucht sie mit ihrer kalten und sicheren Stimme. Die Songs hat sie – wie schon auf den vorherigen Alben – mit dem Berliner Produzenten Jan Wagner aufgenommen.

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Aus dem Hinterhalt: Der Schatzgräber
Video – 00:43 min

Aus dem Hinterhalt: Der Schatzgräber

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.