Zula  Ros

Zula Ros

Die Tänzerin Zula Ros, geboren 2001 in Spanien, beendete im Juni 2020 ihre Ausbildung an der Professional School of Alicante, wo sie unter anderem bei dem Choreographen wie Asun Noales studierte und in Projekte wie seiner Neuinterpretation von „Le sacre du printemps“ mitwirkte. Auch war sie während ihrer Studienzeit an Jugendprojekten beteiligt, in denen junge Student*innen erste professionelle Erfahrungen als Tänzer*innen sammeln konnte. So etwa im Jahr 2019 zusammen mit der in Valencia ansässigen Gerard Collins Dance Company Mamen García. Nach ihrem Abschluss setzte Zula Ros ihre Ausbildung in zeitgenössischem Tanz am Espacio Descalzinha in Madrid fort. Dort arbeitete sie an der Erweiterung ihres Bewegungsrepertoires und wurde von einer Reihe international renommierter Choreographen wie Antonio Ruz, Marion Casteillet, Fabian Thomé, José Agudo, Lali Ayguadé, Jos Baker, Guillermo Weickert, Nadine Gerspacher, Marion Sparber, Alan Fuentes und Eduardo Torroja unterrichtet.

In dieser Zeit arbeitete Zula Ros zudem unter der Leitung von Luis Agorreta und mit der Unterstützung der Professionellen Tanzschule mit der Compagnie cia. La Piel, mit der sie die Projekte „Metamorfosis“ und „La Línea del Sol“ zwischen April und Juni im Rahmen „La Nave del Duende“ in Cáceres und „One More Night to Show“ in Madrid aufgeführt hat. Als eigene choreographische Arbeiten sind besonders die mit „Kollektiv Fluenz“ zu erwähnen, das 2020 mit der Absicht gegründet wurde, die Beziehungen zwischen Architektur, Musik und Bewegung zu untersuchen. „Liminal“ und „Duals“, deren Premiere im Centro Cultural Cigarreras in Alicante stattfand, entstanden dabei als Ergebnis einer neunmonatigen Recherche- und Arbeitsphase.

Im vergangenen September 2021 zog Zula Ros nach Berlin, um an „Haut“ mitzuwirken, einer von Lorenzo Troiani komponierten und von Andrea Torstosa inszenierten Oper, deren Premeire im November 2021 im Rahmen von NEUE SZENEN V in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin stattfand.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.