Ensemble - Deutsche Oper Berlin
Orchester der Deutschen Oper Berlin
Seit der Gründung der Deutschen Oper Berlin spielt das Orchester des Hauses eine wichtige Rolle im Kulturleben Berlins. Schnell profilierte sich das Orchester unter der engagierten Leitung von Chefdirigenten wie Ignaz Waghalter vor allem durch seine Aufführungen der Werke Wagners sowie zeitgenössischer Opern. Unter Bruno Walter, der ab 1926 als Chefdirigent amtiert, kann das Orchester seine musikalische Qualität, aber auch seine Kompetenz im Bereich des modernen Musiktheaters weiter festigen. Auch nach dem zweiten Weltkrieg sorgen prominente Dirigenten wie Ferenc Fricsay, Karl Böhm und Eugen Jochum für ein internationales Ansehen. Seit 1961 residiert das Orchester im neu erbauten Opernhaus in der Bismarckstraße, dessen viel gerühmte Akustik den Klang des Ensembles bis heute prägt. Neben Chefdirigenten wie Lorin Maazel, Christian Thielemann und Sir Donald Runnicles, der von 2009 bis 2026 als Generalmusikdirektor amtierte, wird das Orchester auch durch andere große Dirigentenpersönlichkeiten geformt, allen voran Giuseppe Sinopoli, den zwischen 1980 und 1990 eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin verbindet. Ab der Spielzeit 2026/2027 stehen die drei Dirigenten Maxime Pascal, Michele Spotti und Titus Engel als Leitungsteam an der Spitze des Orchesters. Ein künstlerischer Schwerpunkt liegt in der Pflege der Werke von Richard Wagner und Richard Strauss. Ein weiteres wichtiges Element ist die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Musik der Gegenwart. Wichtige Uraufführungen der vergangenen Jahre waren L’invisible von Aribert Reimann, Detlev Glanerts Oceane, Chaya Czernowins Heart Chamber, Giorgio Battistellis Il Teorema di Pasolini und zuletzt Rebecca Saunders‘ Lash – Acts of Love. Die Diskografie des Orchesters umfasst mehr als 200 Titel, zu denen zahlreiche herausragende Einspielungen gehören. So wurden die DVDs von Janáčeks Jenůfa und Zemlinskys Der Zwerg unter Sir Donald Runnicles ebenso für einen Grammy nominiert wie die Aufnahme von Korngolds Das Wunder der Heliane. Mit der DVD-Aufzeichnung der Neuproduktion von Wagners Der Ring des Nibelungen unter Sir Donald Runnicles hat das Orchester seine internationale Reputation nochmals bekräftigt.
Schedule
A Midsummer Night’s Dream
Carmen
Csar and Carpenter
Der Ring des Nibelungen – Das Rheingold
Der Ring des Nibelungen – Die Walküre
Der Ring des Nibelungen – Götterdämmerung
Der Ring des Nibelungen – Siegfried
Giulio Cesare in Egitto
Gran Gala de Zarzuela
La bohème
The Magic Flute
In performances like
Videos
„Begleitungsmusik zu einer Lichtspielscene“ Arnold Schönberg – (Der Zwerg)
Erich Wolfgang Korngold: Das Wunder der Heliane
Giuseppe Verdi: Aida (2024)
Giuseppe Verdi: Aida
Aida – The Making-Of
Daniela Candillari über Léo Delibes' Lakmé
Richard Wagner: Götterdämmerung
Richard Wagner: Die Walküre
Richard Wagner: Das Rheingold
Gioacchino Rossini: Il viaggio a Reims
Richard Wagner: Der fliegende Holländer
Giuseppe Verdi: La forza del destino
Giacomo Puccini: La Bohème (2018)
„Ich ging zu ihm“ (Das Wunder der Heliane)
Michael Hirsch und Henry Purcell: Dido
Giacomo Meyerbeer: Le Prophète
Jules Massenet: Don Quichotte
Chaya Czernowin: Heart Chamber. Ein Film von Uli Aumüller
Chaya Czernowin: Heart Chamber
Death in Venice – The Making-Of
Benjamin Britten: Death in Venice
Benjamin Britten: A Midsummer Night’s Dream
Faust – Hinter den Kulissen
Aribert Reimann: L'Invisible
L'Invisible: Publikumsstimmen zur Uraufführung
Wozzeck: Publikumsstimmen zur Premiere
Alban Berg: Wozzeck
Leos Janacek: Das schlaue Füchslein
Musikfest Berlin