Dem großen Vorbild auf der Spur

Die Mezzosopranistin Vasilisa Berzhanskaya liebt den italienischen Belcanto und will alle zehn Rollen singen, die Rossini der Star-Sopranistin seiner Zeit auf den Leib schrieb. Eine davon ist Semiramide.

»Ich hatte das Glück, mit Anfang zwanzig ins Ensemble der Deutschen Oper Berlin aufgenommen zu werden. Das war für meine Entwicklung ein mächiger Schub. Heute habe ich meine Homebase in Sibirien, bin viel für meine Auftritte unterwegs und komme sehr gern für die SEMIRAMIDE zurück nach Berlin. Der italienische Belcanto ist meine Spezialität. Ich kann alles zeigen, was meine Stimme hergibt, die Partien sind dramatisch, voller Koloraturen, der Stimmumfang ist enorm.

Mein Vorbild: Isabella Colbran, eine Sopranistin, die Anfang des 19. Jahrhunderts die berühmteste Sängerin war. Ich möchte alle zehn Opern singen, die Rossini für sie schrieb – SEMIRAMIDE ist eine davon. Colbran hatte eine hohe Stimmlage, konnte auch tief singen. Bei mir ist es umgekehrt, ich bin Mezzosopranistin, also tiefer, singe aber auch höhere Lagen. So kann ich die gleichen Partien singen. Isabella starb schon 1845, es gibt natürlich keine Aufnahmen. Aber ihre Zeitgenossen schwärmten von ihr, ihre Technik galt als vollkommen. Das ist mein Ansporn.«

Sie wohnt in Nowosibirsk, entwickelte ihre Stimme an der Deutschen Oper Berlin und ist zuhause auf den Bühnen der Welt. Nun kehrt die 28-Jährige für ein Gastspiel zurück.

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