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Die Poesie im Gullydeckel

Zuerst hat Christoph Niemann die Oper im Gebäude entdeckt. Für seine aktuelle Kampagne findet er die Oper in der Stadt …

Christoph Niemann wurde von der FAZ zum „besten Illustrator unserer Zeit“ proklamiert. Sein spielerischer Umgang mit Dingen und Stadträumen, sowie seine Arbeiten unter anderem für den „New Yorker“ haben ihn zu einem der bekanntesten Zeichner der Welt gemacht. Niemann hat sich bereits zum zweiten Mal von der Kunstform Oper inspirieren lassen, um eine Plakatkampagne für die Deutsche Oper Berlin zu entwickeln.

Wenn man in die Oper geht, taucht man ein in eine andere Welt — Bühnenbild, Kostüme, Musik. Aber die Themen, um die es geht — Liebe, Neid, Drama, Glück — die bringen wir aus unserem eigenen Leben mit. Und das, was wir in der Oper erleben, tragen wir dann wieder mit nach draußen.

Idealerweise ändert Kunst unseren Blick auf unsere Umwelt. Dieser Dialog zwischen dem Leben und der Bühne ist die Idee hinter meiner Bildserie.
 

Berlin hat unendlich viele Gesichter, aber das Raue ist mindestens genauso prägend für den Charakter der Stadt wie das Mondäne. Für die Serie habe ich über Monate fotografiert, und bin zum Schluss gekommen, dass manche Gullydeckel mindestens soviel Drama und Poesie besitzen wie der Reichstag im Morgennebel.