Claudia Pavone

Claudia Pavone

Nachdem die italienische Sopranistin Claudia Pavone ihr Studium am Konservatorium Agostino Steffani in Castelfranco Veneto mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, gewann sie bald schon zahlreiche der renommiertesten nationalen und internationalen Gesangswettbewerbe.

Die Begegnung mit Riccardo Muti, der auf sie aufmerksam wurde und sie für die Rolle der Violetta in Giuseppe Verdis LA TRAVIATA engagierte, markierte nicht nur ihr offizielles Debüt in der Opernwelt, sondern begründet ihre ganz besondere Verbindung zu dieser ihrer Paradepartie. Sie sang sie daraufhin in kurzer Folge am Fenice in Venedig, beim Maggio Musicale Fiorentino, am Teatro dell'Opera in Rom (Regie: Sofia Coppola), am San Carlo in Neapel und am Massimo Bellini in Catania, in Reggio Emilia, am Teatro Comunale Luciano Pavarotti und den Theatern der Opera Lombardia unter Dirigenten wie Ivan Ciampa, Sebastiano Rolli, Stefano Ranzani, Jordi Bernacer und Francesco Lanzillotta.

Claudia Pavone debütiert daraufhin in weiteren relevanten Partien ihres Faches wie Gilda / RIGOLETTO, Adalgisa / NORMA, Adina / L'ELISIR D'AMORE, Fiordiligi / COSÌ FAN TUTTE, Donna Elvira / DON GIOVANNI, Liù / TURANDOT und Michaëla / CARMEN. Neben ihren Engagements an den berühmtesten Häusern Italiens gab sie ihr Frankreich-Debüt an der Opéra de Rennes, tourte durch Deutschland und Japan, gastierte in Las Palmas, in Shanghai, in Sankt Petersburg und Sydney.

Im Jahr 2020 war sie – nach den Schließungen der Theater bedingt durch die Covid-19-Pandemie – in einer Reihe von Sommerabenden zu erleben: Seien dies die Concerti della Rinascita, die ins Leben gerufen wurden, um die Oper in der Region Venedig wiederzubeleben, sei dies der Eröffnungsabend des Festivals di Rovigo Cello im Tempio della Rotonda oder das Gedenkkonzert zur 1600-Jahrfeier Venedigs auf der Piazza San Marco mit dem Orchester und dem Chor des Fenice unter Leitung von Riccardo Frizza und Daniele Callegari. Auch tritt nun Violetta Valéry einmal mehr in den Blick: Zur Wiedereröffnung nach der Schließung des Fenice erklingt LA TRAVIATA in der Inszenierung von Christophe Gayral und unter Leitung von Stefano Ranzani in halbszenischer Form. Mit einem gestreamten Konzert aus dem Teatro Sociale in Rovigo endet ihr Jahr 2020 und erweitert gleichzeitig ihr Repertoire, denn erstmals wendete sie sich den Partien Bellinis zu und interpretierte Szenen aus Il PIRATA, I PURITANI, LA SONNAMBULA und NORMA.

2021 sang sie – ein absoluter Karrierehöhepunkt – die Violetta Valéry in der legendären Inszenierung Josef Svobodas, die heute als LA TRAVIATA „OF THE MIRRORS“ bekannt ist und die im Rahmen des 100-jährigen Jubiläums des Macerata Opera Festivals wiederaufgenommen wurde. Es folgten Gilda / RIGOLETTO wieder am Fenice, Violetta in Rovigo, Lucca, Livorno, in Valladolid und in Neapel, Norina / DON PASQUALE in Las Palmas sowie ROMÉO ET JULIETTE am Petruzzelli in Bari. Als Donna Anna in DON GIOVANNI gibt sie im Januar 2023 ihr Hausdebüt an der Deutschen Oper Berlin.

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