Arthur Hornig

Arthur Hornig

Arthur Hornig (Solocellist) wurde 1987 geboren und erhielt seinen ersten Cellounterricht bei Prof. Eldar Issakadse. Bereits 1997 war er Jungstudent an den Berliner Musikhochschulen. Ab 2006 studierte er in der Violoncelloklasse von Prof. Michael Sanderling an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt / Main. Oft hat Arthur Hornig am Wettbewerb »Jugend musiziert« teilgenommen und immer Erste Preise errungen, darunter Erste Bundespreise sowie den Sonderpreis für Zeitgenössische Musik. 2002 erspielte er sich einen Sonderpreis beim Internationalen Cellowettbewerb »Antonio Janigro« in Kroatien. 2003 gewann Arthur Hornig den Ersten Preis beim »Deutsche Bahn Musikwettbewerb«, Berlin. 2010 wurde Arthur Hornig Finalist und Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Violoncello solo und damit in die Bundesauswahl »Konzerte Junger Künstler 2011« aufgenommen. Seit 2009 ist Arthur Hornig Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Viele Jahre wurde er außerdem von der Yehudi-Menuhin-Organisation »Live Music Now« gefördert.

Mit dem Streichtrio »Trio Lieto« (Elena Graf, Violine – Peijun Xu, Viola), wurde er u. a. Preisträger beim Europäischen Kammermusikwettbewerb Karlsruhe sowie beim Kammermusikwettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft, Frankfurt. Mit diesem Ensemble studierte er unter anderem auch beim renommierten Artemis Quartett in Berlin. Er ist zudem Mitglied im »Trio NeuKlang« welches sich bei verschiedenen Wettbewerben auszeichnen konnte und regelmäßig im In- und Ausland konzertiert.

Als Solist spielte Arthur Hornig mit vielen verschiedenen Orchestern im In- und Ausland. Dazu zählen u. a. das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Beethoven-Orchester Bonn, das Orchester des Staatstheaters Gießen, die Jenaer Philharmonie, das Westböhmische Sinfonieorchester Marienbad.

Konzerttourneen als Solist und Kammermusikpartner führten ihn durch Europa, Japan und China sowie wiederholt nach Brasilien. Er hat an diversen internationalen Meisterkursen (u. a. Gary Hoffman, Wolfgang-Emanuel Schmidt, Johannes Moser, Marcio Carneiro, Fauré-Quartett) teilgenommen. Außerdem engagiert sich Arthur Hornig besonders bei der Aufführung zeitgenössischer Musik. So wirkte er in den letzten Jahren an über 30 Uraufführungen mit.

Seit der Saison 2011|2012 ist Arthur Hornig Solocellist des Orchesters der Deutschen Oper Berlin.

Spielplan

Videos

Vier Cellisten spielen Humperdinck
Video – 03:45 min

Lieblingsstücke ... mit vier Violoncelli

Vier Cellisten spielen Wagner
Video – 08:15 min

Lieblingsstücke ... mit den vier Cellisten

Digitale Instrumentenvorstellung: Die Violoncelli
Video – 13:25 min

Digitale Instrumentenvorstellung: Die Violoncelli

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.