Clara Maria Kastenholz

Clara Maria Kastenholz

Clara Maria Kastenholz ist eine junge, in Berlin lebende Sopranistin. 2021 führt sie für die Uraufführung der NEUEN SZENEN V auf die Bühne der Deutschen Oper, wo sie bereits 2019 als Solistin zu hören war. Als Mitglied der Opernakademie Bad Orb sang sie im Sommer 2019 die Rolle der Susanna in Mozarts LE NOZZE DI FIGARO, weitere wichtige Fachpartien vergangener Opernproduktionen waren unter anderem Romilda in Händels SERSE, Gretel in Humperdincks HÄNSEL UND GRETEL und Ännchen in Webers DER FREISCHÜTZ. In diesem Jahr war sie außerdem als Novizin Elisabeth in der schwedischen Oper DEIN IST DAS REICH von Jonas Forssell im Franziskanerkloster zu Angermünde und als Danica in Ana Sokolovic Oper SVADBA zu erleben.

Clara Maria Kastenholz kommt ursprünglich aus Freiburg im Breisgau. Dort begann sie ihre musikalische Ausbildung als Mitglied der Mädchenkantorei am Freiburger Münster. Auf Konzertreisen durch Singapur, Hongkong, Kanada und die USA konnte sie prägende Erfahrungen auf der großen Bühne sammeln und trat außerdem mehrfach solistisch auf. Während sie lange zusätzlich auf dem Fagott ausgebildet wurde, nahm sie schon früh professionellen Gesangsunterricht, unter anderem bei Gabriele Kniesel an der Musikhochschule Freiburg. Von 2014 -2018 absolvierte Clara Maria Kastenholz ihr Bachelor-Studium in Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin zuerst bei Prof. Sebastian Noack. Seit 2016 studiert sie in der Klasse von Prof. Dr. KS Ewa Wolak und bereitet sich aktuell auf den Abschluss ihres Masters in Operngesang vor. Weitere künstlerische und musikalische Impulse bekam sie unter anderem von Peter Berne, Sami Kustaloglu, Prof. Elisabeth Glauser, Prof. Ulrike Sonntag, Prof. Wolfram Rieger, Sarah Maria Sun und Jeanette Favaro-Reuter.

Clara Maria Kastenholz ist vierfache Deutschland- und zweifache PROMOS-Stipendiatin, ehemalige Stipendiatin der Ottilie-Seelbach-Redslob-Stiftung, sowie Stipendiatin der vielklang-Festival-Akademie 2017.Als vielseitig interessierte Künstlerin pflegt Clara außerdem eine rege Konzerttätigkeit. Diese beinhaltet alte Musik sowie romantisches Repertoire. Ihre Leidenschaft gilt zudem dem deutschen Liedgesang– insbesondere dem Liedschaffen Robert Schumanns und dem ihrer Namensvetterin Clara Schumann.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.