Nicholas Carter

Nicholas Carter

Mit der Spielzeit 2021/22 begann Nicholas Carter seine Tätigkeit als Chefdirigent der Oper und Co-Operndirektor an den Bühnen Bern. In seiner ersten Saison wird er drei große Bühnenproduktionen – DON CARLOS, DAS RHEINGOLD und IDOMENEO – leiten sowie Konzerte mit dem Berner Symphonieorchester dirigieren. Diese Saison beinhaltet außerdem Debüts an der Metropolitan Opera New York mit Brett Deans HAMLET, der Glyndebourne Festival Opera mit Mozarts LE NOZZE DI FIGARO sowie bei der Seoul Philharmonic, dem Orchestre Symphonique de Quebec und den Essener Philharmonikern.

Von 2018 bis 2021 war Nicholas Carter Chefdirigent des Stadttheaters Klagenfurt und des Kärntner Sinfonieorchesters, wo er viele Neuproduktionen leitete und regelmäßig in den Konzertreihen des Orchesters auftrat. Zu seinem Repertoire gehörten gefeierte Produktionen wie TANNHÄUSER, PELLÉAS ET MÉLISANDE, SIMON BOCCANEGRA, RUSALKA, ELEKTRA, CENDRILLON und LA CLEMENZA DI TITO.

Nach seinem Debüt an der Santa Fe Opera mit DIE FLEDERMAUS kehrte er 2021 mit EUGEN ONEGIN zurück. Eine wichtige Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit der Deutschen Oper Berlin, wo er während zweier Spielzeiten als Kapellmeister tätig war und wohin er regelmäßig als Gastdirigent zurückkehrt.

Mit seiner Ernennung zum Chefdirigenten des Adelaide Symphony Orchestra, welches er 2016 bis 2019 leitete, wurde er der erste Australier seit über 30 Jahren, der eines der Orchester des Landes leitet. Besondere Höhepunkte waren die gefeierte Gesamtinszenierung von Brett Deans HAMLET beim Adelaide Festival 2018 sowie die kompletten Beethoven-Klavierkonzerte mit Jayson Gillham, die live für ABC Classic aufgenommen wurden.

Nicholas Carter hat sich einen Ruf als außergewöhnlich vielseitiger Dirigent erworben, der im Konzertsaal und im Opernhaus gleichermaßen zu Hause ist und ein vielfältiges Repertoire beherrscht. Im Konzertbereich hat er in den letzten Spielzeiten zahlreiche Debüts gegeben und Wiedereinladungen angenommen, unter anderem beim Rundfunk Sinfonieorchester Berlin, dem BBC National Orchestra of Wales, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Orchestre National de Lille, dem Orchestre Métropolitain (Montreal), den Bochumer Symphonikern, dem MDR Leipzig, dem Dallas und Oregon Symphony Orchestra, dem Sydney, Melbourne und West Australian Symphony Orchestra sowie der Hong Kong Philharmonic.

Spielplan

Videos

Irene Roberts singt die Arietta des Cherubino „Voi che sapete che cosa è amor“ aus DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Video – 02:58 min

„Voi che sapete che cosa è amor“ (Die Hochzeit des Figaro)

Elena Guseva singt „Sì. Mi chiamano Mimì“ aus LA BOHEME
Video – 05:11 min

„Sì. Mi chiamano Mimì“ (La bohème)

Siobhan Stagg singt „Quando me‘n vò“ aus LA BOHEME
Video – 02:49 min

„Quando me’n vò“ (La bohème)

Die Hochzeit des Figaro
Video – 01:56 min

Wolfgang Amadeus Mozart: Le Nozze di Figaro

La Bohème (2017)
Video – 01:58 min

Giacomo Puccini: La Bohème (2017)

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