Uschi  Brüning

Uschi Brüning

„Bei Uschi Brüning wird aus Schlager Jazz, aus Chanson wird Schlager. Ihr Jazz sprüht vor Leichtigkeit. Nicht ohne Grund wird Uschi Brüning daher als die Grand Dame des deutschen Jazz bezeichnet.“

Seit den 70er Jahren gilt Uschi Brüning als die führende Jazzsängerin im Osten Deutschlands. Mit dem Titel „Dein Name“ glückte es ihr 1972, in der Schlagerbranche erfolgreich Fuß zu fassen. Bis heute erstreckt sich ihr Wirkungskreis von literarischen Chansons über Blues, Gospel, Swing Standards bis zur Improvisation im modernen Jazz.

Uschi Brünings Art zu singen und ihre Stimme machen aus einfachen Kompositionen große Lieder. Lieder mit Haltbarkeit und dem Anspruch, immer wieder gehört zu werden.

2019 hat Uschi Brüning ihre Autobiografie „So wie ich“ geschrieben. Auf Anregung von Manfred Krug und mit Unterstützung von Krista Maria Schädlich hat sie ihre Lebensgeschichte zwischen zwei Buchdeckel gebracht und hat sich dabei der Vergangenheit, den Geschichten ihres Lebens gestellt.

Bereits 1973 setzte Ulrich Plenzdorf der jungen Uschi Brüning ein literarisches Denkmal. In „Die neuen Leiden des jungen W.“, ein Kultbuch nicht nur der DDR-Jugend, lässt Plenzdorf den Romanhelden Edgar Wibeau schwärmen: „Wenn die Frau anfing, ging ich immer kaputt. Ich glaube, sie ist nicht schlechter als Ella Fitzgerald oder eine. Sie hätte alles von mir haben können, wenn sie da vorn stand mit ihrer großen Brille und sich langsam in die Truppe einsang …“

Uschi Brüning sang Soul bei Klaus Lenz, Chansons bei Günther Fischer, sie traf auf Manfred Krug, den sie heute als ihr „Idol“ bezeichnet und mit dem sie eine lange künstlerische Freundschaft verband. 2014 haben Manfred Krug und Uschi Brüning das Album „Auserwählt“ aufgenommen. Neben dem immensen Charterfolg, den das Album hatte, wurde es außerdem mit dem „Jazz-Award“ ausgezeichnet. Es folgte eine gemeinsame Tournee, bis zu einem letzten gemeinsamen Konzert in Storkow 2016.

Beeinflusst wurde Uschi Brünings künstlerische Karriere nicht zuletzt auch von ihrem Mann, dem Saxofonisten Ernst Ludwig Petrowsky. Uschi und Luten lernten sich bereits 1971 kennen, als sie bei Klaus Lenz sang. Seit mehr als vier Jahrzehnten sind die beiden privat und künstlerisch ein Paar und standen bis vor kurzem oft gemeinsam auf der Bühne. Mit Luten widmete sie sich intensiv der improvisierten Musik, dem Free Jazz.

Viele neue Projekte sind aktuell hinzugekommen. Die Jazz-Ikone singt mit wechselnden Partnerinnen und Partnern und begeistert dabei auch zunehmend ein jüngeres Publikum.

Mit dem Pianisten und Arrangeur Stephan König bringt sie „Herzenslieder“ zu Gehör, Lieder, die die beiden seit Jahren nicht mehr loslassen. Mit Susanne Betancor bringt sie Jazzstandards von Monk, Miles Davis, Annie Ross und anderen in neuer Weise auf die Bühne. Und auch bei der Hommage-Tour „Manfred Krug – seine Lieder“ ist sie gemeinsam mit Krugs Tochter Fanny, seiner alten Band und anderen Künstlern und Weggefährten selbstverständlich dabei.

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