Yosep Kang

Yosep Kang

Der koreanische Tenor Yosep Kang studierte Gesang in Seoul, Salzburg und Berlin. Er ist Preisträger internationaler Wettbewerbe wie dem G. B. Viotti, Vercelli (2000), dem Belvedere Gesangswettbewerb, Wien (2001), dem Wolfang Amadeus Mozart Wettbewerb, Salzburg (2002), dem Concurso internacional de canto, Barcelona (2003) und dem Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini, Graz (2004).

Von 2003 bis 2013 gehörte Yosep Kang dem Ensemble der Deutsche Oper Berlin an, wo er mit Partien wie Herzog von Mantua (RIGOLETTO), Rodolfo (LA BOHEME), Edgardo (LUCIA DI LAMMERMOOR), Fenton (FALSTAFF), Tamino (ZAUBERFLÖTE), Alfredo (LA TRAVIATA), Don Ottavio (DON GIOVANNI), Sänger (DER ROSENKAVALIER), Conte Almaviva (DER BARBIER VON SEVILLA), Macduff (MACBETH) und Ismaele (NABUCCO) große Erfolge feiert. Bereits in dieser Zeit gastierte er mit seinen Partien an der Bayerischen Staatsoper München, der Staatsoper Berlin, der Semperoper Dresden und den Opernhäusern von Stuttgart, Köln, Essen, Mannheim, Wiesbaden, Hannover oder Lyon.

Seit 2013 freischaffend, interpretierte er Herzog von Mantua (RIGOLETTO), Sänger (DER ROSENKAVALIER) und Arnold (GUILLAUME TELL) an der Bayerischen Staatsoper München. An der Wiener Staatsoper sang er Rodolfo (LA BOHEME) an der Seite von Angela Gheorghiu, wohin er im Mai 2014 als Hoffmann in LES CONTES D'HOFFMANN zurückkehrte. Als Rodolfo (LA BOHEME) und Sänger (DER ROSENKAVALIER) trat er an der Semperoper Dresden auf, als Herzog von Mantua (RIGOLETTO) in Leipzig und am Teatro dell’Opera di Roma, als Tebaldo (I CAPULETI E I MONTECCHI) bei den Festspielen Baden-Baden und am Grand Theatre de Geneve, als Arnold (GUILLAUME TELL) in der Neuproduktion der Hamburgischer Staatsoper, in Graz und Warschau.

Konzerte sang Yosep Kang an renommierten Häusern wie dem Wiener Musikverein, der Berliner Philharmonie, dem Konzerthaus Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, der Dresdener Kreuzkirche, am Prinzregententheater und am Herkulessaal in München, bei den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern, in der St. Paul Cathedral London, in der NHK-Hall Tokio unter Dirigenten wie Myung-Whun Chung, Jesús López Cobos, Enoch zu Guttenberg, Marek Janowski, Rolf Reuter, Helmuth Rilling und Christian Thielemann.

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La Bohème (2017)
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Giacomo Puccini: La Bohème (2017)

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03
DEZ

Adventsverlosung: Das 3. Fensterchen

Heute verlosen wir 2 mal 2 Freikarten für die Vorstellung von DIE FLEDERMAUS am 31. Dezember 2022 um 19.30 Uhr. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, senden Sie bitte heute eine E-Mail an marketing@deutscheoperberlin.de mit dem Betreff „Das 3. Fensterchen“.

2018 hob sich der Vorhang für eine Neuinszenierung der FLEDERMAUS in der Regie von Rolando Villazón. Dem umtriebigen Sänger, Regisseur, Moderator und Autor war diese Inszenierung eine Herzensangelegenheit, konnte er in Strauß’ Meisteroperette doch einerseits mit komischen Elementen spielen, andererseits aber auch dem Melancholisch-Nachdenklichen Raum geben. Denn in Strauß‘ Operette geht es ums Fremdgehen, um Underground-Partys und die betörende Macht des Champagner, aber eben auch um die Beschreibung gesellschaftlicher Fassaden und vor allem der Abgründe, die auf der Rückseite des bürgerlichen Salons lauern. Und weil eben einfach immer fremdgegangen, gefeiert und getrunken wird, versetzt Villazón die drei Akte in drei verschiedene Zeiten und nimmt das Publikum mit auf eine Reise vom 19. Jahrhundert über die 1950er Jahre in die Zukunft.

Es war bereits 1874 im Theater an der Wien eine Novität, dass der Walzerkönig Johann Strauß eine Handlung präsentierte, die nicht in mythischer Ferne oder in Fantasiestaaten spielte, sondern den großbürgerlichen Salon als Ausgangspunkt nahm. Das bürgerliche Publikum sah sich selbst mit all seinem Dünkel und seiner Doppelmoral auf der Bühne grotesk verzerrt. Die Geschichte war natürlich nicht neu: Strauß und sein Mitarbeiter Genée griffen auf eine französische Boulevardkomödie der Offenbach-Librettisten Meilhac und Halévy zurück, ergänzten sie aber durch pikante Details. Zum Beispiel den Auftritt der verkleideten Rosalinde auf dem Ball des Prinzen Orlofsky. Überhaupt geht die Zuspitzung und Zentrierung der Handlung auf das Maskenfest mit der finalen Huldigung des Alkohols, der allgemeinen Verbrüderung und dem champagnerseligen Du-i-du auf das Konto Genées. Ansonsten finden sich in der Farce rund ums Fremdgehen all die Zutaten, die zu einer guten Komödie gehören: Die aufmüpfige Kammerzofe, der versteckte Liebhaber, der selbst ehebrechende, doch eifersüchtige, Gatte und die verkleidete Gräfin.

Es singen und spielen für Sie u. a. Burkhard Ulrich, Hulkar Sabirova, Annika Schlicht, Attilio Glaser, Thomas Lehman, Padraic Rowan, Jörg Schörner, Meechot Marrero, Kathleen Bauer und Ingo Paulick unter der musikalischen Leitung von Yi-Chen Lin.


Einsendeschluss: 3. Dezember 2022. Die Gewinner*innen werden am 5. Dezember 2022 per E-Mail informiert. Die Karten gehen Ihnen per E-Mail zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.