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Sir Donald Runnicles verlässt die Deutsche Oper Berlin bereits 2026 - Deutsche Oper Berlin

Sir Donald Runnicles verlässt die Deutsche Oper Berlin bereits 2026

Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa vom 1. September 2023

Sir Donald Runnicles hat gestern (31. August 2023) dem Senator für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, Joe Chialo, und seinem Orchestervorstand mitgeteilt, dass er seinen bis 2027 laufenden Vertrag als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin bereits 2026 beenden möchte. Damit stehe dem dann neu antretenden Intendanten des Hauses, Aviel Cahn, ein umfassender künstlerischer Neubeginn offen. Herr Runnicles wird aus familiären Gründen seinen Lebensmittelpunkt vermehrt in die USA verlegen.

Senator Joe Chialo kommentierte die überraschende Nachricht: „Mit großem Bedauern habe ich die Entscheidung von Sir Donald Runnicles entgegengenommen, als Generalmusikdirektor die Deutsche Oper Berlin bereits 2026 zu verlassen. Ich habe volles Verständnis für seine Entscheidung und blicke mit großem Respekt auf das musikalische Wirken von Herrn Runnicles, unter dessen Leitung die Deutsche Oper Berlin sich als Säule der Berliner Opern- und Kulturlandschaft mit internationaler Strahlkraft etabliert hat.“

Sir Donald Runnicles ergänzte seine Entscheidung: „Ich habe in meinen Jahren als Generalmusikdirektor an diesem wunderbaren Opernhaus mit seinen großartigen Künstlerinnen und Künstlern und den hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine extrem bereichernde Zeit erlebt und freue mich auf die drei noch vor uns liegenden Jahre. Dass unsere nächste gemeinsame Premiere Puccinis IL TRITTICO sein wird, wir aber auch eine Reihe von Werken Janáčeks, Brittens und natürlich Wagners, wie nicht zuletzt die Neuproduktion des RING DES NIBELUNGEN, auf die Bühne gebracht haben, zeigt die extreme musikalische Bandbreite dieses Hauses. Das gerade beim Festival in Edinburgh gefeierte Gastspiel mit Wagners TANNHÄUSER ist ein Zeichen für die hohe internationale Anerkennung der Deutschen Oper Berlin, der ich mich in ihrer künstlerischen Ausrichtung zutiefst verbunden fühle. Umso mehr freue ich mich, dass ich in Herrn Cahns Eröffnungsspielzeit mit der Neuproduktion von Brittens WAR REQUIEM dem Haus weiter verbunden bleibe.“