Wenn Keith Jarretts Improvisation zu Tanz wird

Humorvoll, detailverliebt, dramatisch: Das Stuttgarter Ballett präsentiert seinen neuen Ballettabend PURE BLISS mit Choreografien von Johan Inger

BLISS basiert auf Keith Jarretts legendärem Köln Concert. Ich habe es mit etwa zwanzig kennengelernt und seitdem unendlich oft gehört – ein wichtiger Teil meines Lebens. Jarrett ging damals auf die Bühne und improvisierte das komplette Konzert. Die Musik entstand also im Moment und ist gleichzeitig so monumental, so groß und drastisch. Der Tanz muss das widerspiegeln, dann kann es wirklich gutes Ballett werden.

OUT OF BREATH habe ich unter dem Eindruck der schwierigen Geburt meines ersten Kindes geschrieben. Damals war die Situation dramatisch, ich saß die ganze Nacht im Krankenhaus und musste bangen. Mittlerweile verbinde ich das Stück nicht mehr damit, es zeigt für mich vielmehr, wie nah Leben und Tod generell beieinander liegen.

AURORA’S NAP ist ganz anders: eine Neufassung von Petipas Dornröschen – das allerdings schläft und schläft und wacht erst wieder in der Moderne auf. So kann ich mein Märchen in beiden Welten spielen lassen und klassische Tanzsprache mit modernem Vokabular verbinden.

Das Gastspiel des Stuttgarter Balletts wird von der Deutschen Oper Berlin in Kooperation mit dem Staatsballett Berlin präsentiert.

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