Neue Szenen VI – Exposed

Ein Kammer-Opern-Triptychon von Juta Pranulytė, Sina Fani Sani, Germán Alonso

24
Montag
April
20:00 - 22:00
€ 20,00 / ermäßigt* € 10,00
Freie Platzwahl
Informationen zum Werk

PHYSICAL EDUCATION
Dokumentarische Kammeroper
Musik von Juta Pranulytė
Text auf Basis von Interviews: Giulia Fornasier

LÒVELEASE
Kammeroper in sechs Szenen und zwei Interludien
Musik von Germán Alonso
Libretto von Fabrizio Funari

D:\FACED
Kammeroper in zwei Teilen
Musik von Sina Fani Sani
Libretto von Franziska vom Heede


Uraufführung: 21. April 2023, Tischlerei der Deutschen Oper Berlin

ca. 2 Stunden 15 Minuten / Eine Pause

In deutscher, englischer und italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Einführung: von 19.15 Uhr bis 19.40 Uhr in der Garderobenhalle der Tischlerei

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Besetzung
  • Bühne, Kostüm
    Zoe Leutnant
  • Projektleitung, Mentorat Regie
    Prof. Claus Unzen
  • Mentorat Regie
    Prof. Corinna von Rad
    Sven Holm
  • Dramaturgie
  • Studienleitung
    Peter Meiser
  • Musikalische Einstudierung
    Byron Knutson
Physical Education
Lòvelease
  • Komposition
  • Libretto
  • Musikalische Leitung
  • Inszenierung
  • Dramaturgie
    Caterina Szigeth
  • Elisabeth
    Isabelle Nahrstedt
  • Maggie
    Èlia Farreras Cabero
  • Carl
    Egor Sergeev
  • Brian
    Rory Green
  • Bassklarinette
    Dake Li
  • Trompete
    Florian Baccuet
  • Kontrabass
    Kostiantyn Kruhliak
  • Klavier
    Zhifeng Hu
D:\FACED
Wir danken unseren Partnern

Kooperation der Deutschen Oper Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

24
Montag
April
20:00 - 22:00
€ 20,00 / ermäßigt* € 10,00
Freie Platzwahl
Besetzung
  • Bühne, Kostüm
    Zoe Leutnant
  • Projektleitung, Mentorat Regie
    Prof. Claus Unzen
  • Mentorat Regie
    Prof. Corinna von Rad
    Sven Holm
  • Dramaturgie
  • Studienleitung
    Peter Meiser
  • Musikalische Einstudierung
    Byron Knutson
Physical Education
Lòvelease
  • Komposition
  • Libretto
  • Musikalische Leitung
  • Inszenierung
  • Dramaturgie
    Caterina Szigeth
  • Elisabeth
    Isabelle Nahrstedt
  • Maggie
    Èlia Farreras Cabero
  • Carl
    Egor Sergeev
  • Brian
    Rory Green
  • Bassklarinette
    Dake Li
  • Trompete
    Florian Baccuet
  • Kontrabass
    Kostiantyn Kruhliak
  • Klavier
    Zhifeng Hu
D:\FACED
zum Inhalt

Liebende Körper, Körper im Verfall, Körper unter Beobachtung, ausgestellte Körper: Die drei Uraufführungen des Abends NEUE SZENEN VI – EXPOSED vereint die unnachgiebige Selbstbefragung der Protagonist*innen, ihre Selbstsucht und Einsamkeit zwischen gnadenloser Selbstverwertung und Entfremdung im Umgang mit dem eigenen Körper. Mit ihm und durch ihn sind wir Teil der Welt. Doch zugleich zählt es zu den Grunderfahrungen der Moderne, das wir befähigt sind, den eigenen Körper als ein Objekt zu verstehen, auf den das handelnde Subjekt wie auf einen von ihm geschiedenen Gegenstand zugreift.

In NEUEN SZENEN VI – EXPOSED ist dies das verbindende Element für drei Stücke, in denen junge Künstler*innen aus ihrer Perspektive und Lebenserfahrung heraus sich auf der Bühne mit diesen Fragen auseinandersetzen. So kommen in Juta Pranulytės PHYSICAL EDUCATION, das auf Basis von Interviews zusammen mit der Dramaturgin Giulia Fornasier entstand, unterschiedliche Stimmen zu Wort, die von individueller Selbstwahrnehmung berichten. Sie zeigen sich verletzlich und liefern sich den Blicken und Bewertungen der anderen aus. Auch in LÒVELEASE von Komponist Germán Alonso und Librettist Fabrizio Funari geht es um die eigene Offenbarung zwischen Lügen und der Suche nach Intimität im Rahmen einer dystopischen Dating-Agentur. Mit D:\FACED von Sina Fani Sani, geschrieben auf ein Libretto von Franziska vom Heede, wird schließlich die Obsession nach Körperlichkeit noch weitergesponnen und in ein Machtsystem eingeschrieben, das dem Erhalt der Menschheit im Angesicht einer drohenden Apokalypse zu dienen behauptet.

Entstanden sind alle drei Stücke im Rahmen der nunmehr sechsten Ausgabe der NEUEN SZENEN. Diese werden alle zwei Jahre gemeinsam von der Deutschen Oper Berlin und der Hochschule für Musik Hanns Eisler durchgeführt und verstehen sich als Zukunftslabor für junge Künstler*innen, in dem sich das Finden und Ausformulieren einer individuellen musikdramatischen Sprache im komplexen Metier des Musiktheaters mit dem Erproben neuer Wege künstlerischer Zusammenarbeit verbindet. Ausgangspunkt der NEUEN SZENEN ist ein Kompositionswettbewerb, der sich dieses Mal erstmalig auch an Teams aus Komponist*innen und Librettist*innen gerichtet hat und von dessen internationaler Wahrnehmung die knapp 120 Einsendungen aus über 30 Ländern bei der diesmaligen Ausschreibung zeugt. An die Preisträger*innen werden Aufträge für jeweils maximal dreißigminütige Musiktheaterwerke vergeben, die in enger Zusammenarbeit mit den Studierenden der Hochschule für Musik Hanns Eisler entstehen und erarbeitet werden und die dann von Studierenden in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin inszeniert, gesungen und gespielt werden. Damit bietet sich den Studierenden die Möglichkeit unter professionellen Bedingungen und mentoriert von der Deutschen Oper Berlin Arbeitserfahrungen zu sammeln und zugleich mit den NEUEN SZENEN unmittelbar gegenwärtiges Musiktheater entstehen zu lassen.

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10
DEZ

Adventsverlosung: Das 10. Fensterchen

Bevor im April 2024 Tobias Kratzers dritte Inszenierung INTERMEZZO auf unserer Bühne Premiere feiern wird, können Sie heute im Adventskalender seine Debüt-Inszenierung für die heimische DVD-Sammlung gewinnen: Alexander von Zemlinskys DER ZWERG.

Wir verlosen im heutigen Adventskalender-Fensterchen 2 mal eine DVD der bei Naxos erschienenen Aufnahme von Alexander von Zemlinskys Oper DER ZWERG, die für den GRAMMY in der Kategorie „Best Opera Recording“ nominiert wurde und eine der erfolgreichsten DVD-Neuproduktionen der letzten Jahre ist. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, senden Sie bitte heute eine E-Mail an advent@deutscheoperberlin.de mit dem Betreff „Das 10. Fensterchen“.

Eine eitle, oberflächliche Prinzessin – ein kleinwüchsiger Künstler: Die Protagonisten könnten gegensätzlicher kaum sein, doch zur Tragödie weitet sich das Geschehen erst, als der Zwerg, der um sein Äußeres nicht weiß, den Spott der Hofgesellschaft fälschlich als Ehrerbietung deutet und die Koketterie der Prinzessin als Liebesbeweis. Als er sich schließlich im Spiegel erkennt, kann er dem Blick der Anderen nicht entrinnen – und bricht tot zusammen. Dieses Märchen über einen Außenseiter lässt seit seiner Uraufführung die biografischen Parallelen mitdenken: Von kleiner und eher schmächtiger Gestalt war es Zemlinsky, der an der ebenso kurzen wie leidenschaftlichen Affäre mit Alma Schindler zeitlebens litt. So verstrich ein Vierteljahrhundert Traumabewältigung zwischen der Liaison in Wien und der Erstaufführung in Köln, in dem sich der einst renommierte Künstler allmählich ins Abseits gedrängt sah: den Traditionalisten zu avantgardistisch, der Avantgarde zu traditionell ... Erleben Sie in den Hauptpartien David Butt Philip, Mick Morris Mehnert, Elena Tsallagova und Emily Magee unter musikalischer Leitung von Sir Donald Runnicles in der Inszenierung von Tobias Kratzer.

Wir danken dem Label Naxos für die großartige Zusammenarbeit der letzten Jahre, die – neben Zemlinskys DER ZWERG – Aufnahmen von DAS WUNDER DER HELIANE, FRANCESCA DA RIMINI, DER RING DES NIBELUNGEN, DER SCHATZGRÄBER und DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, im Laufe des Jahres 2024 auch ARABELLA und ANTIKRIST dokumentieren.



Einsendeschluss: 10. Dezember 2023. Die Gewinner*innen werden am 11. Dezember 2023 per E-Mail informiert. Die DVDs gehen anschließend auf dem Postweg zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.