Heather Engebretson

Heather Engebretson

Heather Engebretson ist Absolventin der Juilliard School, Preisträgerin des renommierten Savonlinna Opera Festivals und wurde mit dem Sonderpreis der Oper Graz beim Gesangs-Wettbewerb „Hans Gabor Belvedere“ in Wien ausgezeichnet. Neben ersten Opernerfolgen in den USA sang sie Schuberts G-Dur Messe im Carnegie Hall Stern Auditorium und Bachs Magnificat in der Alice Tully Hall in New York.

In Deutschland trat sie 2013 dem Solistenensemble der Staatsoper Hannover bei und wechselte zu der Spielzeit 2014/2015 an das Hessische Staatstheater Wiesbaden, an dem sie bis heute regelmäßig gastiert und u. a. Violetta / LA TRAVIATA, Donna Elvira / DON GIOVANNI, Konstanze / DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, Oscar / UN BALLO IN MASCHERA und Euridice in ORPHEUS UND EURYDIKE sang. In der Saison 16/17 war Heather Ensemblemitglied der Hamburgischen Staatsoper und interpretierte dort u. a. die Musetta in LA BOHÈME.

Zudem ist sie ein gefragter Gast an renommierten Häusern, so verkörperte sie die Titelrolle in ALCINA (Regie: Katie Mitchell) am Bolschoi-Theater unter der musikalischen Leitung von Andrea Marcon und am Staatstheater Stuttgart, die vier Frauenrollen in LES CONTES D’HOFFMANN und die Königin der Nacht / DIE ZAUBERFLÖTE an der Deutschen Oper Berlin, Mimì / LA BOHÈME an der Komischen Oper Berlin, Barbarina / LE NOZZE DI FIGARO, Sophie in Massenets WERTHER sowie den Waldvogel / SIEGFRIED in Keith Warner RING-Inszenierung am Royal Opera House Covent Garden unter der Leitung von Antonio Pappano, Liù / TURANDOT an der Opéra Royal de Wallonie in Liège sowie Donna Anna / DON GIOVANNI in Cagliari.

Ebenso präsent ist Heather Engebretson auf der Konzertbühne, so gastierte sie in der jüngeren Vergangenheit u. a. bei den Dresdner Philharmonikern mit dem „Messiah“, sang Orffs CARMINA BURANA mit den Dortmunder Philharmonikern, Mahlers Sinfonie Nr. 2 mit dem Staatsorchester Moskau und die Sopran-Partie in Beethovens 9. Sinfonie mit dem Xi'an Symphony Orchestra.

Engagements in der Spielzeit 2019/20 beinhalten u. a. die vier Frauenrollen in LES CONTES D’HOFFMANN an der Deutschen Oper Berlin, Sophie / WERTHER am Royal Opera House Covent Garden mit Edward Gardner am Pult, Donna Anna / DON GIOVANNI an der Oper Frankfurt sowie Adina / L’ELISIR D’AMORE am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Ferner singt sie Beethovens Sinfonie Nr. 9 mit den Hamburger Symphonikern in der Laeiszhalle unter der Leitung von Guillermo García Calvo.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.