Davia Bouley

Davia Bouley

Die amerikanische Mezzosopranistin Davia Bouley hat in den letzten Jahren sowohl in den USA als auch in Europa auf sich aufmerksam gemacht. Sie ist an verschiedensten US-amerikanischen Häusern und auf Festivals u. a. an der Cincinnati Opera, in Indianapolis, an der Amarillo Opera, beim Aspen Music Festival, dem Bay View Music Festival und dem Round Top Music Festival aufgetreten und hat kürzlich mit ihrem Debüt an der Amarillo Opera als Silver Dollar in THE BALLAD OF BABY DOE das Publikum verzaubert. Ebenso debütierte sie mit dem Round Top Music Festival als Alt-Solistin in Beethovens 9. Sinfonie unter Stabführung des Österreichers Christoph Campestrini.

In der Saison 2017/2018 gab Davia Bouley ihr Europa-Debüt mit Arien und Duetten aus Bellinis NORMA, Saint-Saëns SAMSON ET DALILA und Bizets CARMEN – erst in Athen, dann beim Skopje Summers Festival. An der Deutschen Oper Berlin gab sie ihr Hausdebüt als Bäuerin / LE PROPHETE.

Als junge Künstlerin startete sie ihre Karriere in den USA als Dritte Dame / DIE ZAUBERFLÖTE und Giovanna / RIGOLETTO an der Cincinnati Opera, als Cherubino / LE NOZZE DI FIGARO mit dem Aspen Music Festival, als Little Buttercup / HMS PINAFORE an der Indianapolis Opera, als Meg Page / FALSTAFF beim the Bay View Music Festival, darüber hinaus Maddalena / RIGOLETTO an der Cincinnati Opera und Suzuki / MADAMA BUTTERFLY an der Indianapolis Opera.

Als Konzert-Solistin hatte Davia Bouley viele bemerkenswerte Auftritte, darunter Bachs „Magnificat“, Mozarts „Requiem“ und „Vesperae solennes de confessore“, Duruflés „Requiem“, Haydns „Theresienmesse“, Beethovens 9. Sinfonie, Debussys „Trois Chansons“ und Händels „Messiah“. Zeitgenössische Werke hat sie ebenfalls interpretiert, zum Beispiel George Crumbs „Unto the Hills“ und Jean Burgers „Five Songs on Poems of Mary Stuart, Queen of Scots“ am Grandin Festival in Cincinnati.

In Südkalifornien geboren, erhielt sie ihren Bachelor of Arts an der Pepperdine University bei Henry Price. Sie absolvierte zudem ihren Master of Music in Vocal Performance am University of Cincinnati College-Conservatory of Music (CCM) als Studentin von Kenneth Shaw.

Davia Bouley lebt in Berlin.

Spielplan

In Produktionen wie

Videos

Il viaggio a Reims - Finale
Video – 14:13 min

Ritornell und Parade der Nationen (Finale - Il viaggio a Reims)

Il viaggio a Reims
Video – 02:09 min

Gioacchino Rossini: Il viaggio a Reims

Newsletter

Aktuelles zum Spielplan
und zum Vorverkaufsbeginn
Persönliche Empfehlungen
Besondere Aktionen ...
Seien Sie immer gut informiert!

Newsletter abonnieren

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie 25% Ermäßigung bei Ihrem nächsten Kartenkauf

* Pflichtfeld






Newsletter

03
DEZ

Adventsverlosung: Das 3. Fensterchen

Heute verlosen wir 2 mal 2 Freikarten für die Vorstellung von DIE FLEDERMAUS am 31. Dezember 2022 um 19.30 Uhr. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, senden Sie bitte heute eine E-Mail an marketing@deutscheoperberlin.de mit dem Betreff „Das 3. Fensterchen“.

2018 hob sich der Vorhang für eine Neuinszenierung der FLEDERMAUS in der Regie von Rolando Villazón. Dem umtriebigen Sänger, Regisseur, Moderator und Autor war diese Inszenierung eine Herzensangelegenheit, konnte er in Strauß’ Meisteroperette doch einerseits mit komischen Elementen spielen, andererseits aber auch dem Melancholisch-Nachdenklichen Raum geben. Denn in Strauß‘ Operette geht es ums Fremdgehen, um Underground-Partys und die betörende Macht des Champagner, aber eben auch um die Beschreibung gesellschaftlicher Fassaden und vor allem der Abgründe, die auf der Rückseite des bürgerlichen Salons lauern. Und weil eben einfach immer fremdgegangen, gefeiert und getrunken wird, versetzt Villazón die drei Akte in drei verschiedene Zeiten und nimmt das Publikum mit auf eine Reise vom 19. Jahrhundert über die 1950er Jahre in die Zukunft.

Es war bereits 1874 im Theater an der Wien eine Novität, dass der Walzerkönig Johann Strauß eine Handlung präsentierte, die nicht in mythischer Ferne oder in Fantasiestaaten spielte, sondern den großbürgerlichen Salon als Ausgangspunkt nahm. Das bürgerliche Publikum sah sich selbst mit all seinem Dünkel und seiner Doppelmoral auf der Bühne grotesk verzerrt. Die Geschichte war natürlich nicht neu: Strauß und sein Mitarbeiter Genée griffen auf eine französische Boulevardkomödie der Offenbach-Librettisten Meilhac und Halévy zurück, ergänzten sie aber durch pikante Details. Zum Beispiel den Auftritt der verkleideten Rosalinde auf dem Ball des Prinzen Orlofsky. Überhaupt geht die Zuspitzung und Zentrierung der Handlung auf das Maskenfest mit der finalen Huldigung des Alkohols, der allgemeinen Verbrüderung und dem champagnerseligen Du-i-du auf das Konto Genées. Ansonsten finden sich in der Farce rund ums Fremdgehen all die Zutaten, die zu einer guten Komödie gehören: Die aufmüpfige Kammerzofe, der versteckte Liebhaber, der selbst ehebrechende, doch eifersüchtige, Gatte und die verkleidete Gräfin.

Es singen und spielen für Sie u. a. Burkhard Ulrich, Hulkar Sabirova, Annika Schlicht, Attilio Glaser, Thomas Lehman, Padraic Rowan, Jörg Schörner, Meechot Marrero, Kathleen Bauer und Ingo Paulick unter der musikalischen Leitung von Yi-Chen Lin.


Einsendeschluss: 3. Dezember 2022. Die Gewinner*innen werden am 5. Dezember 2022 per E-Mail informiert. Die Karten gehen Ihnen per E-Mail zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.