Emmanuel Villaume

Emmanuel Villaume

Der gebürtige Franzose Emmanuel Villaume hat mit den bedeutendsten Opernhäusern und Symphonieorchestern der Welt gearbeitet. In der Saison 2018/2019 ist er bereits im sechsten Jahr Music Director der Dallas Opera und hat am dortigen Winspear Opera House in dieser Spielzeit drei Produktionen geleitet: DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, CARMEN und MANON LESCAUT. Nach seinen gefeierten Dirigaten von THAÏS an der Metropolitan Opera New York im Jahre 2017 kehrte er in der aktuellen Saison dorthin als Dirigent von David McVicars TOSCA sowie von LES PECHEURS DE PERLES zurück. PELLEAS ET MELISANDE führte ihn ans Mariinsky Theater in Sankt Petersburg. Die Saison 2018/2019 endet in der Deutschen Oper Berlin mit Massenets DON QUICHOTTE.

Seit 2015 ist Emmanuel Villaume Künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Prager Philharmonie. Mit seinem Orchester entstanden Aufnahmen für die Deutsche Grammophon mit Anna Netrebko, für Warner Classics mit Angela Gheorghiu, mit dem Pianisten Andrew von Oeyen und mit Tenor Bryan Hymel. Darüber hinaus gastierte mit der Prager Philharmonie am Royal Opera House Muscat zu einem New Year's Celebration Concert. Weitere Auftritte auf dem Konzertpodium führten ihn an die New York's Avery Fisher Hall für die Richard-Tucker-Gala im Jahr 2014 sowie an die Alice Tully Hall mit Konzerten des Juilliard Orchestra. Ebenso dirigierte er das Los Angeles Philharmonic, war zu Gast beim Grant Park Music Festival in Chicago, bei den „Weißen Nächten“ des Mariinsky Theater in Sankt Petersburg und leitete eine Europatournee mit IOLANTA und Anna Netrebko in der Titelpartie mit Stationen in Luzern, Kopenhagen, Monte Carlo und London. Im Jahr 2015 gastierte er ein weiteres Mal mit seinem Prager Orchester und diesmal Sondra Radvanovsky als Solistin am Royal Opera House Muscat.

Emmanuel Villaume ist gern gesehener Gast der großen amerikanischen Opernhäuser. So dirigierte er an der Metropolitan Opera New York TOSCA, THAÏS, ROMEO ET JULIETTE, MADAMA BUTTERFLY, SAMSON ET DALILA und CARMEN, an der Lyric Opera in Chicago FAUST, ROMEO ET JULIETTE, LA BOHEME, MANON, DIE LUSTIGE WITWE und SAMSON ET DALILA, an der Washington National Opera LA RODINE, NORMA, LE CID und LES CONTES D'HOFFMANN, an der San Francisco Opera MADAMA BUTTERFLY und WERTHER, an der Los Angeles Opera LES CONTES D'HOFFMANN, LA RONDINE und LA GRANDE-DUCHESSE DE GEROLSTEIN. Am Opera Theatre of Saint Louis dirigierte er LA RODINE und FAUST, an der Santa Fe Opera DER GOLDENE HAHN, LA FANCIULLA DEL WEST, LES PECHEURS DE PERLES und LA GRANDE-DUCHESSE DE GEROLSTEIN. An der Dallas Opera, deren Künstlerischer Leiter er ist, dirigierte er mit großem Erfolg DON GIOVANNI, DER RING DES POLYKRATES, SAMSON ET DALILA, EUGEN ONEGIN, MOBY DICK, NORMA, FAUST, LE NOZZE DI FIGARO, CARMEN und IOLANTA. Auch leitete er zahlreiche Vorstellungen des renommierten Spoleto Festival, dessen Music Director er von 2001 bis 2010 war.

Darüber hinaus erklangen unter seiner Leitung u. a. am Royal Opera House Covent Garden TOSCA, MANON, LES CONTES D'HOFFMANN und LA RONDINE, im Gran Teatre del Liceu in Barcelona MANON LESCAUT, an der Montreal Opera LA VIE PARISIENNE, im Tokioter Bunka Kaikan DER ROSENKAVALIER, am Teatro Colón PELLEAS ET MELISANDE, an der Bastille in Paris RIGOLETTO, am Théâtre du Capitole Toulouse MIGNON, an der Opéra de Nice FAUST und an der Opéra Marseilles PELLÉAS ET MÉLISANDE, SAMSON ET DALILA, CARMEN und NORMA, an der Bayerischen Staatsoper LES CONTES D'HOFFMANN, an der Deutschen Oper Berlin TOSCA und nun DON QUICHOTTE, an der Hamburgischen Staatsoper DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, am Opernhaus Bonn LA FANCIULLA DEL WEST, an der Kölner Oper LA BOHEME und WERTHER. Außerdem führte ihn seine Karriere ans Teatro La Fenice in Venedig mit THAÏS, IL CROCIATO und L'AFRICAINE, ans Teatro Regio di Torino mit ARIANE ET BARBE-BLEUE und LES CONTES D'HOFFMANN, ans Opernhaus von Martina Franca mit LA GRANDE-DUCHESSE DE GEROLSTEIN, ans Teatro Real in Madrid mit LES CONTES D'HOFFMANN und WERTHER, an die Opéra de Monte Carlo mit LA PERICHOLE und WERTHER und nicht zuletzt zum Klangbogen Festival in Wien mit DON QUICHOTTE und Menottis GOYA (mit Plácido Domingo).

Emmanuel Villaume kann auf eine bemerkenswerte Karriere als Leiter der renommierter Sinfonienorchester weltweit blicken. So war er Künstlerischer Leiter und Chefdirigent der Slowenischen Nationalphilharmonie und von 2009 bis 2016 des Slowakischen Philharmonischen Orchesters. In Nordamerika dirigierte er das Quebec Symphony, das Montréal Symphony sowohl in Montréal wie auch in der Carnegie Hall, das Chicago Symphony, das Los Angeles Philharmonic und das Juilliard Orchestra, ebenso das San Francisco Symphony, das Houston Symphony und das Boston Symphony sowohl in dessen eigener Symphony Hall wie beim Tanglewood Festival. Außerdem erklangen unter seiner Leitung das Royal Philharmonic in London, das Orchestre de Paris, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Beethoven Orchester Bonn, das Münchner Rundfunkorchester, die Duisburger Philharmoniker, das Dänische Radio-Sinfonieorchester, das Norwegische Radio-Sinfonieorchester, die Kungliga Filharmonikerna und die Prager Philharmonie. In Australien leitete er die Orchester von Sydney, Melbourne und Brisbane, er gastierte des Weiteren beim NHK Symphony Orchestra in Tokyo, beim Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra und beim Chinesischen National Opera Orchestra im Rahmen der Olympischen Spiele 2008.

Emmanuel Villaume wurde in Strasbourg geboren. Nach seinem Studium der Literatur- und Musikwissenschaft sowie der Philosophie an der Universität seiner Heimatstadt wurde er zunächst Dramaturg an der Opéra du Rhin. Dort arbeitete er u. a. mit Spiros Argiris zusammen, bei dem er ersten Dirigierunterricht nahm. Von der Universität Indianapolis wurde ihm die Ehrendoktorwürde verliehen.

Spielplan

Videos

Jules Massenet: Don Quichotte
Video – 02:05 min

Jules Massenet: Don Quichotte

Aus den Proben zu DON QUICHOTTE
Video – 03:22 min

Probenbesuch: Don Quichotte

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.