Enrique Mazzola

Der italienische Dirigent Enrique Mazzola ist als Experte für Belcanto-Opern und Spezialist für das französische Repertoire und den frühen Verdi weltweit gefragt. Mit der Saison 2021/22 tritt er sein Amt als Musikdirektor der Lyric Opera of Chicago an. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er außerdem Erster Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin und war von 2012/13 bis 2018/19 künstlerischer und musikalischer Leiter des Orchestre National d'Île de France (ONDIF). Im Oktober 2018 wurde er, in Anerkennung seines bedeutenden Beitrags zum Musikleben in Frankreich, zum Chevalier de l'ordre des Arts et des Lettres ernannt.

In der Spielzeit 2021/22 stehen an der Lyric Opera eine Neuproduktion von Verdis MACBETH unter der Regie von Sir David McVicar, eine Wiederaufnahme von Donizettis L'ELISIR D'AMORE, die Chicago-Premiere von Missy Mazzolis Kammeroper PROVING UP und Gala-Aufführungen mit Studenten des Ryan Opera Center auf dem Programm. Weiterhin wird er sein Debüt mit dem Utah Symphony und dem Berner Symphonieorchester geben und darüber hinaus auch wieder am Opernhaus Zürich (ANNA BOLENA), an der Deutschen Oper Berlin (LES VÊPRES SICILIENNES), an der Niederländischen Nationaloper (ANNA BOLENA), beim London Philharmonic Orchestra (Operngala mit Renée Fleming), bei den Bregenzer Festspielen (MADAMA BUTTERFLY) und in Sinfoniekonzerten mit den Wiener Symphonikern auftreten.

In den letzten Spielzeiten gab er sein Debüt bei den Salzburger Festspielen (ORPHÉE AUX ENFERS), der Wiener Staatsoper (DON PASQUALE), der Niederländischen Nationaloper (Donizetti Queens in Concert), dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Philharmonia Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Oslo Philharmonic, dem New Japan Philharmonic, dem Taipei Symphony, dem Detroit Symphony, dem Luxembourg Philharmonic, dem Brussels Philharmonic, der Staatsphilharmonie Nürnberg und dem Swedish Radio Symphony Orchestra. Wiederkehrende Engagements gab es u. a. an der Metropolitan Opera (LA FILLE DU RÉGIMENT), am Opernhaus Zürich (IL TURCO IN ITALIA, MARIA STUARDA, IL BARBIERE DI SIVIGLIA, I PURITANI), bei den Bregenzer Festspielen (RIGOLETTO und zuvor Rossinis MOSÈ IN EGITTO), beim Scottish Chamber Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre Symphonique de Quebec, dem Sao Paulo State Symphony und der Glyndebourne Festival Opera (LUISA MILLER, IL BARBIERE DI SIVIGLIA).

Als Operndirigent trat Mazzola u. a. beim Rossini Opera Festival (LA GAZZETTA), am Theatre des Champs-Elysées (TANCREDI, DON PASQUALE, LA SCALA DI SETA, L'OCCASIONE FA IL LADRO, IL SIGNOR BRUSCHINO), an der Deutschen Oper Berlin (LE PROPHÈTE, DINORAH konzertant, IL BARBIERE DI SIVIGLIA, LE VAISSEAU FANTOME, FALSTAFF, VASCO DA GAMA, LES CONTES D'HOFFMANN) und am Bolshoi Theatre (LA SONNAMBULA) in Erscheinung. An der Glyndebourne Festival Opera war er unter anderem in DON PASQUALE, POLIUTO, L'ELISIR D'AMORE und IL BARBIERE DI SIVIGLIA zu sehen. Zu seinen weiteren Opernauftritten zählen das Teatro del Maggio Musicale Fiorentino (L'ITALIANA IN ALGERI), das New National Theatre Tokyo (DON GIOVANNI), die Opera du Rhin (MACBETH, LA CENERENTOLA) und das Teatro alla Scala (DON PASQUALE). Er widmet sich regelmäßig der Arbeit mit jungen Musikern, u. a. an der Accademia Teatro alla Scala, der Académie de l'Opéra national de Paris, dem Opéra Studio de l'Opéra national du Rhin, der Accademia del Maggio Musicale Fiorentino, dem Ryan Opera Center und den Codarts of Rotterdam, und gab Dirigiermeisterkurse für Studenten des Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und des Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon.

Enrique Mazzola ist regelmäßiger Gast bei europäischen Festivals wie Falstaff (Aix-en-Provence), Festival de Radio France et Montpellier, Enescu Festival und Haydn Festival mit ONDIF, Bregenzer Festspiele, Salzburger Festspiele, BBC Proms 2016 mit der Glyndebourne-Neuproduktion von IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Münchner Opernfestspiele, Rossini Opera Festival, Biennale von Venedig, Wexford Opera Festival, Festival de Granada und Les Chorégies d'Orange. Zwischen 1999 und 2003 war er künstlerischer und musikalischer Leiter des Cantiere Internazionale d'Arte in Montepulciano, wo er zahlreiche Sinfoniekonzerte und neue Opernproduktionen mit dem Royal Northern College of Music Symphony Orchestra leitete.

Als versierter Interpret zeitgenössischer Musik gab er mehrere Werke bei ONDIF in Auftrag und brachte sie zur Uraufführung, und leitete darüber hinaus viele weitere Uraufführungen mit großen europäischen Orchestern. Zu seinen Opernauftritten gehören auch die Weltpremiere von Collas IL PROCESSO (La Scala), IL RE NUDO von Luca Lombardi (Teatro dell'Opera di Roma), MEDUSA von Arnaldo de Felice (Bayerische Staatsoper) und ISABELLA von Azio Corghi (Rossini Opera Festival).

Spielplan
Enrique Mazzola

In Produktionen wie

Videos

Video –

Gioacchino Rossini: Il barbiere di Siviglia

Video – 06:45 min

„Les oiseaux dans la charmille“ (Les contes d’Hoffmann)

Video – 04:22 min

„Roi du ciel“ (Le Prophète)

Video – 02:51 min

Giuseppe Verdi: Les Vêpres Siciliennes

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Aus der Premiere: Les Vêpres Siciliennes

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Vasco da Gama – The Making-Of

Video – 02:19 min

Giacomo Meyerbeer: Le Prophète

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Giacomo Meyerbeer: Vasco da Gama

Video – 01:40 min

100 Sekunden mit: Enrique Mazzola

Video – 04:22 min

Probenbesuch: Les Contes d'Hoffmann

Video – 02:22 min

Jacques Offenbach: Les Contes d'Hoffmann

Video – 01:07 min

Vor der Premiere: Les Contes d'Hoffmann

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