Gabriele Viviani

Gabriele Viviani

Gabriele Viviani, geboren in Lucca, studierte bei Graziano Plidori am Konservatorium seiner Heimatstadt und besuchte Meisterklassen u. a. bei Regina Resnik. Er war Gewinner zahlreicher Wettbewerbe, u. a. des Teatro Lirico di Cagliari Mozart Competition, in dessen Folge er als Don Giovanni und Figaro / DIE HOCHZEIT DES FIGARO zu erleben war. Zu seinem Repertoire zählen weiterhin Partien wie Malatesta / DON PASQUALE, Enrico / LUCIA DI LAMMERMOOR, Marcello / LA BOHEME, Valentin / FAUST, Sharpless / MADAMA BUTTERFLY und Chorèbe / DIE TROJANER.

Seit dem Jahr 2004 hat sich Gabriele Viviani die führenden Opernhäuser weltweit erobert, u. a. das Teatro Carlo Felice in Genua mit SIMON BOCCANEGRA, EIN LIEBESTRANK, LA FAVORITA, MADAMA BUTTERFLY oder LE VILLI, das Teatro Lirico in Cagliari als Enrico in LUCIA DI LAMMERMOOR, die Suntory Hall in Tokio in LA BOHEME und TURANDOT, das Palau de les Arts in Valencia mit LA BOHEME, das Teatro alla Scala in Mailand mit MADAMA BUTTERFLY unter Leitung von Lorin Maazel, das Teatro de la Maestranza in Sevilla mit SIMON BOCCANEGRA. Für seine Interpretation des Sharpless in MADAMA BUTTERFLY am Teatro Verdi in Triest wurde er als „Bester Sänger 2004/2005“ ausgezeichnet. I PURITANI führte ihn an die Wiener Staatsoper, LA BOHEME in die Arena di Verona und zum Puccini Festival in Torre del Lago, LUCIA DI LAMMERMOOR nach Lausanne und San Francisco, LA TRAVIATA ans Teatro Filarmonico in Verona und zum Macerata Festival, DIE TROJANER und LA TRAVIATA nach Valencia, MADAMA BUTTERFLY nach Venedig.

Es folgten Engagements an das Royal Opera House in London, nach Tokio und zum Puccini Festival in Torre del Lago (LA BOHEME), an die Lyric Opera of Chicago (DER LIEBESTRANK), an die Arena di Verona (MADAMA BUTTERFLY), an die Mailänder Scala (DER LIEBESTRANK und DER BAJAZZO), an die Wiener Staatsoper und das Teatro Regio in Turin (I VESPRI SICILIANI, EIN MASKENBALL), an das Théâtre des Champs-Élysées in Paris (DON PASQUALE) und zu den Wiener Festwochen (LA TRAVIATA). An der Deutschen Oper Berlin debütierte er am 14. März 2012 in der Wiederaufnahme von Giuseppe Verdis LUISA MILLER.

In jüngster Zeit sang er u. a. Marcello / LA BOHEME und Sharpless / MADAMA BUTTERFLY am Royal Opera House und der Opéra Bastille, Rodrigo / DON CARLO beim Maggio Musicale Fiorentino, Scarpia / TOSCA beim Puccini Festival in Torre del Lago und am Mariinsky-Theater, Renato / EIN MASKENBALL an der Mailänder Scala und in Tokio sowie Giorgio Germont / LA TRAVIATA in Oviedo und Barcellona, Sir Riccardo Forth / I PURITANI in Bilbao, Carlo Gérard / ANDREA CHENIER in Neapel, sowie Enrico / LUCIA DI LAMMERMOOR in Mailand.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.