Martin Gerke

Martin Gerke

Martin Gerke, geboren 1982 in Hildesheim, begann seine Gesangausbildung im Knabenchor Hildesheim. Seit 2003 betreibt er ein Gesangstudium bei Prof. Thomas Quasthoff, zunächst an der Hochschule für Musik Detmold, ab 2004 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, Berlin. Er besuchte diverse Meisterklassen bei Prof. Thomas Quasthoff.

Schon während des Studiums nahm er an zahlreiche Opernproduktionen z. B. am Stadttheater Hildesheim, am Landestheater Detmold, an der Kammeroper Rheinsberg und dem Hebbel am Ufer als Papageno / DIE ZAUBERFLÖTE, Krušina / DIE VERKAUFTE BRAUT, Papacoda / EINE NACHT IN VENEDIG teil. Weitere Engagements führten ihn an die Neuköllner Oper in den Inszenierungen MITLEID (2008) und PELLÉAS ET MÉLISANDE als Golaud (2009) unter der Regie von Miriam Salevic. 2010 debütierte er als Figaro in DIE HOCHZEIT DES FIGARO von Wolfgang Amadeus Mozart am Theater für Niedersachsen und als Don Giovanni an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Er trat in zahlreichen modernen Opern u. a. in WANDERLAND von Beate Baron und Genoel Rühle im Saalbau Neukölln, während des Crescendo-Festival 2008 in Berlin in KOPERNIKUS von Claude Vivier und in DER SONNE ENTGEGEN von Lucia Ronchetti, inszeniert von Michael von zur Mühlen in den Sophiensälen Berlin bei der MaerzMusik 2010 auf.

Von 2009 bis 2011 wirkte Martin Gerke in allen drei Inszenierungen des Intendanten Willy Decker bei der Ruhrtriennale solistisch mit, 2011 als Steuermann in TRISTAN UND ISOLDE unter der musikalischen Leitung von Kirill Petrenko. Im April 2011 wirkte er in einem Mozart-Pasticcio, inszeniert von Vera Nemirova an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, mit und im Juni beim Internationalen Opernfestival Miskolc (Ungarn) in der Oper DON SANCHE (Liszt) als Alidor. 2011 sang er den Wotan in DIE JAFFA ORANGEN DES RICHARD W. – EIN ISRAELISCHES RHEINGOLD im Radialsystem Berlin, am Theater Chur und am Operadagen Rotterdam, sowie Escamillo in CARMEN am Theater Rampe Stuttgart.

Spielplan

In Produktionen wie

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Die Schneekönigin
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Die Schneekönigin

Lin Wang nach Janosch: Oh, wie schön ist Panama
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Lin Wang nach Janosch: Oh, wie schön ist Panama

Die Schneekönigin (gesamt)
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Samuel Penderbayne: Die Schneekönigin [gesamt]

Aus den Proben zu „Die Schneekönigin“
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Probenbesuch: Die Schneekönigin

Kuckuck im Koffer
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Matthias Kaul: Kuckuck im Koffer (Mobiles Musiktheater)

FREDERICK II – HOLY ROMAN EMPEROR
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Friedrich II, der Staufer

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.