Stephanie Lauricella

Stephanie Lauricella

Die Mezzosopranistin Stephanie Lauricella kehrt in der Saison 2022/23 als Nicklausse in LES CONTES D'HOFFMANN an die Deutsche Oper Berlin zurück und ist auch an der Metropolitan Opera in den Produktionen von IDOMENEO und DER ROSENKAVALIER zu hören. In der vergangenen Spielzeit war sie an der Atlanta Opera als Rosina in IL BARBIERE DI SIVIGLIA zu erleben, Vorstellungen an der Metropolitan Opera als Mercedes in CARMEN, an der San Francisco Opera als Rosina in IL BARBIERE DI SIVIGLIA und an der Glyndebourne Opera als Dorabella in COSÌ FAN TUTTE wurden wegen der COVID-19-Pandemie abgesagt. Vor Kurzem gab sie ihr Debüt an der San Francisco Opera als Stephano in ROMÉO ET JULIETTE, kehrte in der Partie der Dorabella in COSÌ FAN TUTTE an die Staatsoper Hamburg, die Pariser Oper und die Oper Stuttgart zurück, sang Idamante in IDOMENEO an der Israeli Opera und war an der Metropolitan Opera in der Produktion von LA CENERENTOLA zu hören. Außerdem sang sie kürzlich Rosina in IL BARBIERE DI SIVIGLIA an der Oper Stuttgart und der Deutschen Oper Berlin, Hänsel in HÄNSEL UND GRETEL mit den Bochumer Symphonikern sowie Aufführungen von Beethovens Symphonie Nr. 9 mit dem Atlanta Symphony Orchestra.

Zu den weiteren Auftritten der letzten Zeit gehören ihr Debüt an der Opéra national de Paris als Dorabella in COSÌ FAN TUTTE, die sie auch bei ihrer Rückkehr an die Deutsche Oper Berlin sang, Rosina in IL BARBIERE DI SIVIGLIA mit der Arizona Opera, ihr Debüt an der Glyndebourne Opera als Annina in DER ROSENKAVALIER, sowie ihr Asien-Debüt als Rosina in IL BARBIERE DI SIVIGLIA an der Opera Hong Kong, die Titelrolle in LA CENERENTOLA an der El Paso Opera und Stephano in ROMÉO ET JULIETTE an der Madison Opera. Vor Kurzem kehrte sie als Hermia in A MIDSUMMER NIGHTS DREAM an das Grand Théâtre de Genève zurück, gab ihr Debüt an der Seattle Opera als Isolier in LE COMTE ORY und kehrte für zahlreiche Rollen an die Deutsche Oper Berlin zurück.

Auf der Konzertbühne sang sie Beethovens „Missa solemnis“ unter der Leitung von Donald Runnicles mit der BBC Scottish Symphony und dem Atlanta Symphony Orchestra. Außerdem sang sie erneut die Suzy in LA RONDINE mit dem Bayerischen Rundfunkorchester in einer Aufführung, die für eine kommerzielle Veröffentlichung aufgezeichnet wurde. Als früheres Mitglied des Ensembles der Deutschen Oper Berlin sang sie u. a. Rosina in IL BARBIERE DI SIVIGLIA, Hänsel in HÄNSEL UND GRETEL und gab Rollendebüts von Siébel in FAUST, Smeraldina in L'AMOUR DES TROIS ORANGES und Mercédès in CARMEN. Weitere aktuelle Engagements von Stephanie Lauricella sind Hänsel an der Minnesota Opera, Komponist in ARIADNE AUF NAXOS an der Virginia Opera und Isolier in LE COMTE ORY an der Des Moines Metro Opera. Zuvor sang sie am Grand Théâtre de Genève Wellgunde in DAS RHEINGOLD und GÖTTERDÄMMERUNG, Siegrune in DIE WALKÜRE, Zweiter Waldschrat in RUSALKA und die Titelrolle in César Cuis LE CHAT BOTTÉ.

Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der William Matheus Sullivan Foundation Award, der Fritz and Lavinia Jensen Encouragement Award, der Catherine Martin Award der Connecticut Opera Guild, der Connecticut Concert Opera's Artistic Director Award, der zweite Platz der Great Lakes Regional Winner of the Metropolitan Opera National Council Auditions, der Santa Fe Opera Campbell Wachter Memorial Award und der Central City Opera McGlone Award. Stephanie Lauricella hat einen Bachelor of Music in Gesangsdarbietung vom Ithaca College und einen Master of Music in Gesangsdarbietung von der Manhattan School of Music.

Spielplan

In Produktionen wie

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La Rondine
Video – 01:49 min

Giacomo Puccini: La Rondine

Faust – The Making-Of
Video –

Faust – The Making-Of

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03
DEZ

Adventsverlosung: Das 3. Fensterchen

Heute verlosen wir 2 mal 2 Freikarten für die Vorstellung von DIE FLEDERMAUS am 31. Dezember 2022 um 19.30 Uhr. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, senden Sie bitte heute eine E-Mail an marketing@deutscheoperberlin.de mit dem Betreff „Das 3. Fensterchen“.

2018 hob sich der Vorhang für eine Neuinszenierung der FLEDERMAUS in der Regie von Rolando Villazón. Dem umtriebigen Sänger, Regisseur, Moderator und Autor war diese Inszenierung eine Herzensangelegenheit, konnte er in Strauß’ Meisteroperette doch einerseits mit komischen Elementen spielen, andererseits aber auch dem Melancholisch-Nachdenklichen Raum geben. Denn in Strauß‘ Operette geht es ums Fremdgehen, um Underground-Partys und die betörende Macht des Champagner, aber eben auch um die Beschreibung gesellschaftlicher Fassaden und vor allem der Abgründe, die auf der Rückseite des bürgerlichen Salons lauern. Und weil eben einfach immer fremdgegangen, gefeiert und getrunken wird, versetzt Villazón die drei Akte in drei verschiedene Zeiten und nimmt das Publikum mit auf eine Reise vom 19. Jahrhundert über die 1950er Jahre in die Zukunft.

Es war bereits 1874 im Theater an der Wien eine Novität, dass der Walzerkönig Johann Strauß eine Handlung präsentierte, die nicht in mythischer Ferne oder in Fantasiestaaten spielte, sondern den großbürgerlichen Salon als Ausgangspunkt nahm. Das bürgerliche Publikum sah sich selbst mit all seinem Dünkel und seiner Doppelmoral auf der Bühne grotesk verzerrt. Die Geschichte war natürlich nicht neu: Strauß und sein Mitarbeiter Genée griffen auf eine französische Boulevardkomödie der Offenbach-Librettisten Meilhac und Halévy zurück, ergänzten sie aber durch pikante Details. Zum Beispiel den Auftritt der verkleideten Rosalinde auf dem Ball des Prinzen Orlofsky. Überhaupt geht die Zuspitzung und Zentrierung der Handlung auf das Maskenfest mit der finalen Huldigung des Alkohols, der allgemeinen Verbrüderung und dem champagnerseligen Du-i-du auf das Konto Genées. Ansonsten finden sich in der Farce rund ums Fremdgehen all die Zutaten, die zu einer guten Komödie gehören: Die aufmüpfige Kammerzofe, der versteckte Liebhaber, der selbst ehebrechende, doch eifersüchtige, Gatte und die verkleidete Gräfin.

Es singen und spielen für Sie u. a. Burkhard Ulrich, Hulkar Sabirova, Annika Schlicht, Attilio Glaser, Thomas Lehman, Padraic Rowan, Jörg Schörner, Meechot Marrero, Kathleen Bauer und Ingo Paulick unter der musikalischen Leitung von Yi-Chen Lin.


Einsendeschluss: 3. Dezember 2022. Die Gewinner*innen werden am 5. Dezember 2022 per E-Mail informiert. Die Karten gehen Ihnen per E-Mail zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.