Elisabeth Teige

Elisabeth Teige

Elisabeth Teige hat sich als eine der gefragtesten jungen dramatischen Sopranistinnen Skandinaviens etabliert und ist bekannt für ihre warme, schöne Klangfarbe, intuitive Musikalität und überzeugende Bühnenpräsenz. Sie ist in Ålesund in Norwegen geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Studium am Musikkonservatorium in Trondheim und an der National Opera Academy in Oslo verbrachte sie zwei Spielzeiten als Mitglied des Nachwuchskünstlerprogramms der Norwegischen Nationaloper, bevor sie freiberuflich tätig wurde. Ihr Repertoire umfasst Rollen wie Elsa / LOHENGRIN, Cio-Cio-San / MADAMA BUTTERFLY, Leonore / FIDELIO und Senta / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, die sie in nicht weniger als acht verschiedenen Produktionen, wie beispielsweise an der Deutschen Oper Berlin und der Oper Frankfurt, porträtiert hat.

Elisabeth Teige hatte in der Spielzeit 2018/19 mehrere Rollendebüts, darunter Irene in Wagners RIENZI an der Deutschen Oper Berlin und Puccinis Heldin Floria Tosca am Nationaltheater Mannheim. In Loriots DER RING AN EINEM ABEND, ebenfalls am Nationaltheater Mannheim, bekam sie ihren ersten Eindruck von Brünnhilde.

In der Spielzeit 2019/20 wird Elisabeth ein weiteres großes Rollendebüt geben –Turandot an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Engagements in dieser Spielzeit sind FIDELIO an der Semperoper Dresden, der Staatsoper Hamburg und am Prager Nationaltheater sowie MADAMA BUTTERFLY an der Norwegische Staatsoper & Ballett. Ferner singt sie ihre erste konzertante SIEGFRIED-Brünnhilde mit den Belgrader Philharmonikern und gibt ihr Debüt in Bayreuth als Gutrune in GÖTTERDÄMMERUNG in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN.

Zukünftig erwartet Elisabeth Teige die Partie der Sieglinde in mehreren Häusern, und wird auch ihre Paraderolle der Senta an zahlreichen Opernhäusern interpretieren.

Sie hat bereits mit Dirigenten wie Ádám Fischer, Michael Balke, Oleg Caetani, John Fiore, Anton Grischanin, Julia Jones, Pier Giorgio Morandi, Karl-Heinz Steffens, Otto Tausk, Pierre-André Valade, Alexander Soddy, Evan Rogister, Benjamin Reiners und Sebastian Weigle zusammengearbeitet.

Foto © Patricia Varela

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.