Marco Filippo Romano

Marco Filippo Romano

Der italienische Bariton Marco Filippo Romano studierte am Konservatorium „Vincenzo Bellini“ in Palermo und ist Preisträgerer mehrerer internationaler Wettbewerbe, darunter des Concorso „Franco Alfano“ und des Wettbewerbs „Voci del Mediterraneo“ in Siracusa.

Sein Repertoire umfasst Rollen wie Robinson / IL MATRIMONIO SEGRETO, Don Alfonso / COSÌ FAN TUTTE, Barone di Trombonok / IL VIAGGIO A REIMS, Taddeo / L’ITALIANA IN ALGERI und Belcore / L’ELISIR D’AMORE umfasst, trat der junge Sänger u. a. beim Valletta Opera Festival in Malta, am Teatro La Fenice in Venedig, am Teatro Real Madrid, dem Teatro Comunale Bologna sowie in Piacenza, Oviedo und an der Bayerischen Staatsoper auf.

Eine seiner Glanzpartien ist die des Bartolo / IL BARBIERE DI SIVIGLIA), in der er am Teatro Comunale Florenz, am Teatro Carlo Felice Genua, am Teatro Chiabrera Savona sowie in Lucca, Rovigo, Bergamo, Pescara, Malta, Manila und an der Norwegischen Oper zu erleben war und in der er sein Hausdebüt an der Deutschen Oper Berlin am 1. Mai 2023 gibt.

Zudem war er als Don Gregorio in Carlo Pedrottis TUTTI IN MASCHERA in Savona, Piacenza und beim Wexfort Festival (Irland) sowie als Don Magnifico / LA CENERENTOLA in Como, Lecco und Bologna zu hören. Am Teatro Municipale Piacenza und beim Rossini Opera Festival trat er als Don Profondo / IL VIAGGIO A REIMS auf.

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03
DEZ

Adventsverlosung: Das 3. Fensterchen

Heute verlosen wir 2 mal 2 Freikarten für die Vorstellung von DIE FLEDERMAUS am 31. Dezember 2022 um 19.30 Uhr. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, senden Sie bitte heute eine E-Mail an marketing@deutscheoperberlin.de mit dem Betreff „Das 3. Fensterchen“.

2018 hob sich der Vorhang für eine Neuinszenierung der FLEDERMAUS in der Regie von Rolando Villazón. Dem umtriebigen Sänger, Regisseur, Moderator und Autor war diese Inszenierung eine Herzensangelegenheit, konnte er in Strauß’ Meisteroperette doch einerseits mit komischen Elementen spielen, andererseits aber auch dem Melancholisch-Nachdenklichen Raum geben. Denn in Strauß‘ Operette geht es ums Fremdgehen, um Underground-Partys und die betörende Macht des Champagner, aber eben auch um die Beschreibung gesellschaftlicher Fassaden und vor allem der Abgründe, die auf der Rückseite des bürgerlichen Salons lauern. Und weil eben einfach immer fremdgegangen, gefeiert und getrunken wird, versetzt Villazón die drei Akte in drei verschiedene Zeiten und nimmt das Publikum mit auf eine Reise vom 19. Jahrhundert über die 1950er Jahre in die Zukunft.

Es war bereits 1874 im Theater an der Wien eine Novität, dass der Walzerkönig Johann Strauß eine Handlung präsentierte, die nicht in mythischer Ferne oder in Fantasiestaaten spielte, sondern den großbürgerlichen Salon als Ausgangspunkt nahm. Das bürgerliche Publikum sah sich selbst mit all seinem Dünkel und seiner Doppelmoral auf der Bühne grotesk verzerrt. Die Geschichte war natürlich nicht neu: Strauß und sein Mitarbeiter Genée griffen auf eine französische Boulevardkomödie der Offenbach-Librettisten Meilhac und Halévy zurück, ergänzten sie aber durch pikante Details. Zum Beispiel den Auftritt der verkleideten Rosalinde auf dem Ball des Prinzen Orlofsky. Überhaupt geht die Zuspitzung und Zentrierung der Handlung auf das Maskenfest mit der finalen Huldigung des Alkohols, der allgemeinen Verbrüderung und dem champagnerseligen Du-i-du auf das Konto Genées. Ansonsten finden sich in der Farce rund ums Fremdgehen all die Zutaten, die zu einer guten Komödie gehören: Die aufmüpfige Kammerzofe, der versteckte Liebhaber, der selbst ehebrechende, doch eifersüchtige, Gatte und die verkleidete Gräfin.

Es singen und spielen für Sie u. a. Burkhard Ulrich, Hulkar Sabirova, Annika Schlicht, Attilio Glaser, Thomas Lehman, Padraic Rowan, Jörg Schörner, Meechot Marrero, Kathleen Bauer und Ingo Paulick unter der musikalischen Leitung von Yi-Chen Lin.


Einsendeschluss: 3. Dezember 2022. Die Gewinner*innen werden am 5. Dezember 2022 per E-Mail informiert. Die Karten gehen Ihnen per E-Mail zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.