Simon Boccanegra

Giuseppe Verdi [1813 – 1901]

Informationen zum Werk

Oper in einem Vorspiel und drei Aufzügen
Dichtung von Francesco Maria Piave
Uraufführung am 12. März 1857 in Venedig
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 29. Januar 2023

empfohlen ab 15 Jahren

3 Stunden / Eine Pause

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

45 Minuten vor Vorstellungsbeginn: Einführung im Rang-Foyer rechts

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Besetzung
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Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.Präsentiert von taz

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Zum Inhalt

Opern zu schreiben hieß für Verdi, sich zur Welt zu verhalten, sich einzumischen, die Stimme zu erheben und sich auf der Bühne zu politischen Fragen zu äußern. Kaum eine seiner Opern treibt jedoch die Frage, welchen Preis der Einzelne für politische Macht zu zahlen hat, derart auf die Spitze wie SIMON BOCCANEGRA: Der Korsar Simon Boccanegra hat mit seinen militärischen Erfolgen in seiner Heimatstadt Genua großes Ansehen errungen. Paolo, der Anführer der Volkspartei, will Simon zum Dogen wählen lassen und damit die Macht der Adelspartei brechen. Zugleich ist Simon jedoch mit der Tochter Fiescos, des Anführers der Adelspartei, liiert und hat mit ihr sogar eine Tochter. Der Vater verweigert den beiden die Heirat und schließt die Tochter in seinem Palast ein, wo sie wenig später verstirbt. Erst kurz vor seiner Wahl zum Dogen findet Simon dort seine tote Geliebte. Die gemeinsame Tochter Leonora bleibt jedoch verschwunden. Erst 25 Jahre später taucht sie wieder auf und gerät in den immer noch tobenden Machtkampf der Parteien.

Es inszeniert der russische Regisseur Vasily Barkhatov, der zuletzt an der Staatsoper Hannover, an der litauischen Nationaloper und am Theater Basel gearbeitet hat und der mit NORMA im Mai 2020 im Theater an der Wien debütiert. An der Deutschen Oper Berlin gab er seinen Einstand im Herbst 2017 mit der Uraufführung von Aribert Reimanns L’INVISIBLE und kehrt nun mit SIMON BOCCANEGRA in das Haus an der Bismarckstraße zurück.

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DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 1. Fensterchen

Heute im Foyer: „Die Schneekönigin“
Eine Lesung mit Dietmar Schwarz und Katharina Schrade
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Die kleine Gerda macht sich auf den Weg, ihren besten Freund Kay zu suchen, der von einem Tag ganz verändert und dann verschwunden ist. Mit Hilfe von Krähe und Rentier findet sie am Ende den Weg in den kalten Norden Lapplands und kann mit der wahren Macht der Freundschaft – dem Lachen – ihren Kay aus den Klauen der Schneekönigin befreien. Intendant Dietmar Schwarz liest aus Hans Christian Andersens berührendem und weltberühmten Märchen DIE SCHNEEKÖNIGIN vor. Ein Muss für alle, die Märchen lieben!