Martin Muehle

Martin Muehle

Den deutsch-brasilianischen Tenor Martin Muehle zeichnen seine dramatische Intensität und sein stimmliches Können in den anspruchsvollsten Tenorrollen aus.

In der Spielzeit 2021/22 gab er sein Debüt als Verdis Otello in einer Neuinszenierung an der Staatsoper Hannover. Es folgten eine Neuproduktion von Wagners LOHENGRIN in Leipzig, Pollione / NORMA und Cavaradossi / TOSCA in Stuttgart, Don José / CARMEN an der Oper Köln und Radames / AIDA beim Savonlinna Opera Festival in Finnland.

In der Saison 2020/21 war Martin Muehle als Luigi in Giacomo Puccinis IL TABARRO an der Bayerischen Staatsoper in München zu erleben. Bereits im Frühjahr 2021 gab er sein Hausdebüt am Maggio Musicale Fiorentino als Maurizio in ADRIANA LECOUVREUR. In der Rolle des Chevalier Renato des Grieux in Puccinis MANON LESCAUT hatte er im Herbst 2020 sein Debüt an der Oper Frankfurt.

Martin Muehle kehrte zu Beginn der Saison 2019/20 an die Oper Köln zurück (Don José). Es folgte sein Debüt am Gran Teatro del Liceu in Barcelona als Turiddu in Mascagnis CAVELLERIA RUSTICANA und Canio in Leoncavallos PAGLIACCI unter der Leitung von Henrik Nánási. An die Deutsche Oper Berlin kehrte er in der Titelrolle von Giordanos ANDREA CHÉNIER zurück, eine Rolle, die er auch in früheren Spielzeiten am Teatro Comunale di Modena, Teatro Regio di Parma, Teatro Reggio di Emilia, Teatro di Piacenza und am Nationaltheater in Prag verkörperte. Viele geplante Projekte, beispielsweise sein Hausdebüt am Grand Théâtre de Genève (Calaf), eine Neuproduktion von Tschaikowskys PIQUE DAME (Hermann) an der Deutschen Oper Berlin, Don José am Bolschoi-Theater Moskau oder Canio an der Israeli Opera in Tel Aviv, fielen der COVID-19-Pandemie zum Opfer.

In den vergangenen Spielzeiten sang er Don José in Bizets CARMEN an der Staatsoper Hamburg und am Bolschoi-Theater, wo Tugan Sokhiev die musikalische Leitung innehatte. Er gab sein US- und Hausdebüt an der Seattle Opera als Manrico in Verdis IL TROVATORE und kehrte an die Oper Köln als Calaf in TURANDOT zurück, eine Rolle, die er auch an der Deutschen Oper Berlin sang. Außerdem trat er erneut im Teatro Massimo in Palermo als Canio unter der Leitung von Daniel Oren auf und debütierte in der Arena di Verona in den Rollen des Don José / CARMEN und Radames in Verdis AIDA.

Weitere Höhepunkte der letzten Spielzeiten waren sein Rollen- und Hausdebüt als Maurizio in Cileas ADRIANA LECOUVREUR an der Seite von Angela Gheorgiu am Teatro Massimo in Palermo, sein Rollendebüt als Manrico in einer Neuproduktion von IL TROVATORE in Bern sowie sein Rollendebüt in der Titelrolle von Wagners LOHENGRIN in einer Neuproduktion von Vincent Boussard am Theater St. Gallen. Außerdem sang er den Don José am Nationaltheater Prag, in Bern, bei den Bregenzer Festspielen 2017 und 2018, an der Oper Graz, am Nationaltheater Mannheim, am Theater St. Gallen und in Buenos Aires.

Er war zwischen 2013 bis 2015 Mitglied des Ensembles am Nationaltheater Mannheim, wo er Rollen wie Hagenbach in Catalanis LA WALLY, Faust in Berlioz’ LA DAMNATION DE FAUST, Gabriele Adorno in Verdis SIMON BOCCANEGRA, Calaf in TURANDOT, Pinkerton in MADAMA BUTTERFLY, die Titelrolle in einer Neuproduktion von Verdis STIFFELIO, Fritz in Schrekers DER FERNE KLANG sowie die Titelrolle in Wagners LOHENGRIN verkörperte.

Weitere Engagements in der Vergangenheit umfassen ANDREA CHÉNIER am Teatro Petruzelli in Bari, Des Grieux in Puccinis MANON LESCAUT in São Paolo, Faust in Arrigo Boitos MEFISTOFELE und Arrigo in Verdis I VESPRI SICILIANI am Theater Freiburg, Pollione in Bellinis NORMA am Theater St. Gallen, Luigi in Puccinis IL TABARRO am Theater Bielefeld, Radames in AIDA in der Oper im Steinbruch, Siegmund in Wagners DIE WALKÜRE am Theater Detmold und Calaf am Teatro Filarmonico in Verona. In Südamerika machte sich Martin Muehle mit Rollen wie Turiddu in Brasilia und Siegmund in DIE WALKÜRE in La Plata und am Theatro Municipal in São Paulo einen Namen, wo er auch Alfonso in Korngolds VIOLANTA und Guido in Zemlinskys EINE FLORENTINISCHE TRAGÖDIE sang.

Er konzertierte als Solist in Verdis „Messa da Requiem“ mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester und Rundfunkchor Berlin unter der Leitung von Simon Halsey in der Berliner Philharmonie sowie im Gewandhaus zu Leipzig mit dem MDR-Sinfonieorchester. Unter der Leitung von Dan Ettinger sang er Mahlers „Das Lied von der Erde“ in Mannheim. Außerdem arbeitete er mit dem Croatian Radio Symphony Orchestra in Zagreb zusammen und sang Gounods „Cäcilienmesse“ im Theatro Municipal in São Paulo sowie Beethovens 9. Sinfonie in der Kathedrale von Porto Alegre und im Palácio das Artes in Belo Horizonte.

In der von der Kritik hochgelobten Naxos-Einspielung von Zandonais FRANCESCA DA RIMINI mit dem Philharmonischen Orchester Freiburg unter der Leitung von Fabrice Bollon ist er in der Rolle des Paolo il Bello zu hören.

Martin Muehle wurde in Porto Alegre in Brasilien geboren und studierte an der Musikhochschule in Lübeck.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.