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Künstler:
© Julia Wesely

Sebastian Kohlhepp

Sebastian Kohlhepp hat sich in den letzten Jahren auf den internationalen Opern- und Konzertbühnen als einer der besten deutschen Tenöre seiner Generation etabliert.

So gab er in der vergangenen Saison sein vielbeachtetes Rollendebüt als David / DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG bei den Osterfestspiele Salzburg unter Leitung von Christian Thielemann, sang Bachs „Weihnachtsoratorium“ mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons und Bruckners „Requiem“ mit dem RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik Berlin. Mit dem Netherlands Radio Philharmonic interpretierte er Haydns „Schöpfung“ unter Leonardo García Alarcón, Bruckners f-Moll-Messe unter Leitung von Edo de Waart, Brahms’ „Liebesliederwalzer“ an der Hamburgischen Staatsoper und trat mit dem Konzerthausorchester Berlin und dem Gulbenkian Orchestra auf.

Darüber hinaus führten ihn Engagements in Haydns „Schöpfung“ zum Freiburger Barockorchester unter René Jacobs, in Mendelssohns „Elias“ unter Pablo Heras-Casado nach Madrid und Paris, in Frank Martins „Le Vin Herbé“ zur Elbphilharmonie in Hamburg und in Bachs „Johannes-Passion“ mit dem Seoul Philharmonic Orchestra nach Korea sowie mit Beethovens 9. Sinfonie unter Teodor Currentzis zu den Salzburger Festspiele 2018.

Die Saison 2019/20 führte ihn u. a. an die De Nationale Opera Amsterdam als Ferrando in Jossi Wielers Produktion von COSI FAN TUTTE unter Stabführung von Ivor Bolton, in Mozarts REQUIEM unter Teodor Currentzis nach Moskau, Paris und Baden-Baden, in Bachs „Matthäus-Passion“ unter Philippe Herreweghe nach Brüssel, Luxemburg, Köln und Barcelona, in Bachs „Weihnachtsoratorium“ mit dem Nederlands Kamerkoor und Peter Dijkstra zum Amsterdamer Concertgebouw sowie in Bachs Messe in h-Moll sowohl zum RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik Berlin wie auch zum Leipziger Gewandhausorchester und Andris Nelsons. An der Semperoper gibt er sein Debüt als David in Wagners MEISTERSINGERN unter Christian Thielemann.

Nach seinem Studium bei Hedwig Fassbender in Frankfurt war er zunächst Ensemblemitglied am Badisches Staatstheater Karlsruhe, bevor er an die Wiener Staatsoper wechselte. Er sang u. a. Remendado / CARMEN, Jaquino / FIDELIO, Froh / DAS RHEINGOLD und Tamino / DIE ZAUBERFLÖTE und arbeitete mit Dirigenten wie Peter Schneider, Jeffrey Tate, Ádám Fischer und Franz Welser-Möst.

Als Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart zwischen 2015 und 2017 gestaltete er Partien wie Lucio Vero in Jommellis IL VOLOGESO, Alfred / DIE FLEDERMAUS, Ferrando / COSÌ FAN TUTTE, Der Junge Herr in Philippe Boesmans’ REIGEN, Don Ottavio und Oronte / ALCINA sowie Lurcanio / ARIODANTE. 2017/18 kehrte er nach Stuttgart als Giasone in Peter Konwitschnys Neuproduktion von Cherubinis MEDEA zurück.

Außerdem gastierte er als Tamino am Theater an der Wien, an der Volksoper Wien und am Theater Basel, als Belmonte / DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL im Rahmen der Salzburger Mozartwochen unter Leitung von René Jacobs, in der Titelpartie von Brittens ALBERT HERRING an der Volksoper Wien, als Eurimaco / IL RITORNO D'ULISSE IN PATRIA am Theater an der Wien und als Don Ottavio an der Oper Köln.

Sebastian Kohlhepps Diskografie weist u. a. Bachs Kantaten unter Leitung von Christoph Spering auf, die mit dem begehrten deutschen Echo-Klassik-Preis ausgezeichnet wurde, die Tenor-Arien aus der „Johannespassion“ unter Leitung von René Jacobs (Harmonia Mundi), prämiert mit dem ICMA-Preis in der Kategorie Barockgesang, Bachs „Weihnachtsoratorium“ unter Leitung von Hans Georg Rademann (Carus), Beethovens „Missa Solemnis“, dirigiert von Frieder Bernius (Carus), Händels „Brockes-Passion“ unter Lawrence Cummings (Akzent) und Bruckners „Missa Solemnis in B-Dur“ mit dem RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik unter Lukasz Borowicz (Accentus).

In der Neuproduktion von Johan Sebastian Bachs MATTHÄUS-PASSION in der Inszenierung von Benedikt von Peter gibt Sebastian Kohlhepp als Evangelist sein Hausdebüt am 25. April 2021 an der Deutschen Oper Berlin.

In Produktionen wie