Thomas Blondelle

Thomas Blondelle

Der belgische Tenor Thomas Blondelle wurde in Brügge geboren und studierte Gesang, Klavier und Kammermusik am Stedelijk Conservatorium seiner Heimatstadt. An der KU Leuven studierte er außerdem Musikwissenschaften. Er ist Preisträger der Viñas Competition Barcelona, der Queen Elisabeth Competition und der Belvedere Competition.

Noch während seines Studiums, im Alter von 20 Jahren, gab er sein Debüt am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel in der Partie des Hans Scholl / DIE WEISSE ROSE. Am Staatstheater Braunschweig, dem er zwischen 2006 und 2009 verbunden war, interpretierte er Partien wie Belmonte / DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, Boris / KATJA KABANOVA, Alfredo / LA TRAVIATA und Eisenstein / DIE FLEDERMAUS. Seit 2009 ist Thomas Blondelle Ensemblemitglied der Deuschen Oper Berlin und singt und sang hier u. a. Tamino / DIE ZAUBERFLÖTE, Ismaele / NABUCCO, Cassio / OTELLO, Macduff / MACBETH, Prinz / L’AMOUR DES TROIS ORANGES, David / DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, Chevalier / DIALOGUES DES CARMÉLITES, Pelléas / PELLEAS ET MELISANDE, Don Ottavio / DON GIOVANNI, Male Chorus / THE RAPE OF LUCRETIA, Herodes / SALOME, Sinowij Borissowitsch Ismailow / LADY MACBETH VON MZENSK und zuletzt Eisenstein / DIE FLEDERMAUS.

Er gastiert darüber hinaus regelmäßig an zahlreichen anderen Opernhäusern. Das Théâtre Royal de la Monnaie und die Bayerische Staatsoper München laden den Tenor ebenso gerne ein wie die Wiener Volksoper, De Nationale Opera Amsterdam, das Luzern Festival, die Cincinnati Opera, die BBC Proms, die Staatsoper Stuttgart und die Opéra national du Rhin in Straßburg. Zu seinen Rollen dort zählen u. a. das Tenorsolo / JEANNE D’ARC AU BÛCHER, Prinz / L’AMOUR DES TROIS ORANGES, Tamino / DIE ZAUBERFLÖTE, Matteo / ARABELLA, Lenskij / EUGEN ONEGIN, Pelléas / PELLEAS ET MELISANDE, Erik / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Herodes / SALOME und Loge / DAS RHEINGOLD.

Konzerte führten Thomas Blondelle zum Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin, zum RIAS Kammerchor, zu den Stuttgarter Philharmonikern, zum WDR Rundfunkorchester, zum WDR Symphonieorchester, zum Brussels Philharmonic, zum Concertgebouw Orkest Amsterdam, zum Orchestre de Monte Carlo, zum Orchestre de Paris, zum Brussels Philharmonic, zum Vlaams Symfonieorkest, zum Saito Kinen Festival Orchestra und nicht zuletzt zum New York Philharmonic. Thomas Blondelle wirkt auch als Librettist (hauptsächlich für Kinderopern), Komponist und Lied-Interpret.

Spielplan

In Produktionen wie

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Engelbert Humperdinck: Hänsel und Gretel
Video – 02:36 min

Engelbert Humperdinck: Hänsel und Gretel

Richard Wagner: Das Rheingold
Video – 03:06 min

Richard Wagner: Das Rheingold

Annika Schlicht, Stephen Bronk, Thomas Blondelle, Rachel Harnisch singen „Vous l’avez dit, grand-père? …“ aus L‘INVISIBLE
Video – 06:02 min

„Vous l’avez dit, grand-père? …“ (L‘Invisible)

Duett #6: Thomas Blondelle im Silke Alsweiler-Lösch
Video – 26:00 min

Duett #6 ... Mit Thomas Blondelle

Salome – The Making-Of
Video – 04:34 min

Salome – The Making-Of

Salome
Video – 02:06 min

Richard Strauss: Salome

Der fliegende Holländer
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Der fliegende Holländer – The Making-Of

Der fliegende Holländer
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Richard Wagner: Der fliegende Holländer

Jonathan Dove / Richard Wagner: Das Rheingold auf dem Parkdeck
Video – 02:13 min

Jonathan Dove / Richard Wagner: Das Rheingold auf dem Parkdeck

Das Märchen von der Zauberflöte
Video – 02:05 min

nach Wolfgang Amadeus Mozart: Das Märchen von der Zauberflöte

Lady Macbeth von Mzensk
Video –

Lady Macbeth von Mzensk – The Making-Of

Lady Macbeth von Mzensk
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Dmitrij Schostakowitsch: Lady Macbeth von Mzensk

Die Fledermaus
Video – 02:26 min

Johann Strauß: Die Fledermaus

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Unterwegs zu einer neuen Oper: L'Invisible (2)

Verlosung: 3*1 CD-Box „L’Invisible“ von Aribert Reimann
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Aribert Reimann: L'Invisible

Publikumsstimmen zu Uraufführung von L'Invisible
Video – 02:15 min

L'Invisible: Publikumsstimmen zur Uraufführung

Wozzeck: Publikumsstimmen zur Premiere
Video – 02:29 min

Wozzeck: Publikumsstimmen zur Premiere

Alban Berg: Wozzeck
Video – 02:19 min

Alban Berg: Wozzeck

Video –

Francis Poulenc: Dialoge der Karmeliterinnen

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.