Catherine Foster

Catherine Foster

Zusammen mit anderen Rollen des schweren dramatischen Fachs wie Elektra, Turandot und Isolde, wurde die englische Sopranistin Catherine Foster, die in Weimar lebt, vor allem durch ihre Interpretation der Brünnhilde, mit der sie sechs Jahre in Folge bei den Bayreuther Festspielen zu erleben war, weltweit bekannt.

Neben den Bayreuther Festspielen eroberte sie schnell auch die internationalen Bühnen und so war sie unter anderem in Hamburg, Berlin, Tokio, Washington, Budapest, Amsterdam und am Liceu in Barcelona zu hören.

Nach Abschluss ihres Studiums 1999 begann Catherine Fosters Karriere 2001 in Weimar, wo sie bald Partien des schweren dramatischen Fachs sang. Schon kurz darauf wurde sie von weiteren bedeutenden Opernhäusern eingeladen und debütierte 2006 an der Semperoper Dresden.

Catherine Foster entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit von ihrer ersten Rolle als Königin der Nacht zur Brünnhilde im RING DES NIBELUNGEN im Sommer 2008. Die Neuproduktion des RING DES NIBELUNGEN von Frank Castorf im Jahr 2013 bei den Bayreuther Festspielen unter der Leitung von Kirill Petrenko markiert einen Höhepunkt in ihrer Karriere, die sie mit viel Leidenschaft und Hingabe für „ihre“ Kunst verfolgt.

2014 wurde Catherine Foster vom Royal Birmingham Conservatoire für ihre Arbeit als international erfolgreiche Sängerin mit einem Honorary Fellowship geehrt. In Anerkennung ihrer Wagner-Interpretationen, in die sie viel Herzblut steckt, wurde sie 2018 von der Londoner Wagner Gesellschaft mit dem Reginald-Goodall-Preis ausgezeichnet.

Catherine Foster arbeitete bereits mit herausragenden Dirigenten wie Kirill Petrenko, Marek Janowski, Adam Fisher, Philippe Auguin, Simone Young, Donald Runnicles und Daniel Barenboim zusammen.

Nach ihrem großen Erfolg bei den „Müpa Budapest 2019 Wagner Days“ unter der Leitung von Adam Fischer beginnt die Saison 2019/20 mit einer neuen Rolle am Nationaltheater Mannheim, wo sie als Färberin in DIE FRAU OHNE SCHATTEN zu erleben war (die musikalische Leitung hatte Alexander Soddy). Ein weiterer Höhepunkt dieser Saison wird ihr Debüt in Großbritannien sein, wo die Künstlerin mit der Titelrolle der ELEKTRA zusammen mit dem Bournemouth Symphony Orchestra und Kirill Karabits in der Birmingham Symphony Hall zu hören sein wird. Außerdem wird sie als Isolde, Turandot und Elektra in Bologna und Sofia gastieren und kehrt mit diesen Rollen auch an die Deutsche Oper Berlin, die Kölner Oper und an das Hessische Staatsheater Wiebaden zurück.

Foto © Uwe Arens

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.