Noel Bouley

Noel Bouley

Der junge amerikanische Bariton Noel Bouley ist seit der Saison 2013/2014 der Deutschen Oper Berlin verbunden, zunächst als Stipendiat des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V. und ab 2014/2015 als Ensemblemitglied. Es debütierte hier am Haus als Falstaff in der Neuinszenierung von Christof Loy und sang in der Folgezeit u. a. Schaunard / LA BOHEME, Donald / BILLY BUDD, Lescaut / MANON LESCAUT, Dulcamara / DER LIEBESTRANK, Biterolf / TANNHÄUSER, Swallow / PETER GRIMES, Förster / DAS SCHLAUE FÜCHSLEIN, Orvieto / RIENZI, DER LETZTE DER TRIBUNEN, 1. Nazarener / SALOME, Angelotti / TOSCA, Sprecher / DIE ZAUBERFLÖTE sowie Bartolo / DER BARBIER VON SEVILLA

2015 gab er sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern mit Duruflés „Requiem“ unter Stabführung von Donald Runnicles. Außerdem gab er sein Debüt in „Carmina Burana“ mit dem Dallas Symphony Orchestra und sang in Beethovens 9. Sinfonie beim Round Top Music Festival. Im Oktober 2015 interpretierte er an der Amarillo Opera Horace Tabor in THE BALLAD OF BABY DOE.

In der 2012/2013 interpretierte er Sweeney Todd und Falstaff beim Aspen Music Festival, bevor er als Ensemble Artist an der Kentucky Opera Mesner / TOSCA, Zuniga / CARMEN, Antonio / DIE HOCHZEIT DES FIGARO und Masetto / DON GIOVANNI sang. Im November debütierte er beim Lexington Philharmonic mit Vaughan-Williams' „Five Mystical Songs“. Im Sommer 2013 coverte der amerikanische Bassbariton bei der Glimmerglass Opera als Young Artist die Titelpartie in Wagners DER FLIEGENDE HOLLÄNDER und gab außerdem Sir Lionel in CAMELOT. Im Oktober hat er sein Debüt an der Amarillo Opera als Raimondo in einer Neuproduktion von LUCIA DI LAMMERMOOR gegeben. Des Weiteren beinhaltet Bouleys Repertoire George / OF MICE AND MEN, Collatinus / DIE SCHÄNDUNG DER LUCRETIA, Escamillo / LA TRAGÉDIE DE CARMEN sowie Guglielmo / COSÌ FAN TUTTE.

Auch auf dem Konzertpodium ist der junge Künstler zu Hause: u. a. mit Pendereckis „Credo“, Beethovens Neunter Sinfonie sowie Bachs h-Moll-Messe. Er gab sein Debüt an der Avery-Fischer Hall in New York, wo er die Basspartien in Haydns „Missa In Tempore Belli“ und in Mozarts „Requiem“ sang. 2011 debütierte er beim Tucson Symphony Orchestra mit Händels „Messiah“ und beim Greater Dallas Youth Orchestra mit Finzis „Et in terra pax“.

Noel Bouley wurde in Houston, Texas, geboren und studierte am Cincinnati College-Conservatory of Music und an der Louisiana State University. Im Januar 2013 wurde er mit dem Ersten Preis der „Shreveport Opera's Singer of the Year Competition“ ausgezeichnet.

Spielplan

Videos

Noel Bouley singt die Arie des Fliegenden Holländers
Video – 12:13 min

Lieblingsstücke ... mit Noel Bouley

Tosca
Video – 03:04 min

Giacomo Puccini: Tosca [2018]

Falstaff
Video –

Falstaff – The Making-Of

Falstaff
Video –

Giuseppe Verdi: Falstaff

Giacomo Meyerbeer: Le Prophète
Video – 02:19 min

Giacomo Meyerbeer: Le Prophète

Lady Macbeth von Mzensk
Video –

Lady Macbeth von Mzensk – The Making-Of

100 Sekunden mit: Noel Bouley
Video – 01:40 min

100 Sekunden mit: Noel Bouley

Newsletter

Aktuelles zum Spielplan
und zum Vorverkaufsbeginn
Persönliche Empfehlungen
Besondere Aktionen ...
Seien Sie immer gut informiert!

Newsletter abonnieren

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie 25% Ermäßigung bei Ihrem nächsten Kartenkauf

* Pflichtfeld






Newsletter

03
DEZ

Adventsverlosung: Das 3. Fensterchen

Heute verlosen wir 2 mal 2 Freikarten für die Vorstellung von DIE FLEDERMAUS am 31. Dezember 2022 um 19.30 Uhr. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, senden Sie bitte heute eine E-Mail an marketing@deutscheoperberlin.de mit dem Betreff „Das 3. Fensterchen“.

2018 hob sich der Vorhang für eine Neuinszenierung der FLEDERMAUS in der Regie von Rolando Villazón. Dem umtriebigen Sänger, Regisseur, Moderator und Autor war diese Inszenierung eine Herzensangelegenheit, konnte er in Strauß’ Meisteroperette doch einerseits mit komischen Elementen spielen, andererseits aber auch dem Melancholisch-Nachdenklichen Raum geben. Denn in Strauß‘ Operette geht es ums Fremdgehen, um Underground-Partys und die betörende Macht des Champagner, aber eben auch um die Beschreibung gesellschaftlicher Fassaden und vor allem der Abgründe, die auf der Rückseite des bürgerlichen Salons lauern. Und weil eben einfach immer fremdgegangen, gefeiert und getrunken wird, versetzt Villazón die drei Akte in drei verschiedene Zeiten und nimmt das Publikum mit auf eine Reise vom 19. Jahrhundert über die 1950er Jahre in die Zukunft.

Es war bereits 1874 im Theater an der Wien eine Novität, dass der Walzerkönig Johann Strauß eine Handlung präsentierte, die nicht in mythischer Ferne oder in Fantasiestaaten spielte, sondern den großbürgerlichen Salon als Ausgangspunkt nahm. Das bürgerliche Publikum sah sich selbst mit all seinem Dünkel und seiner Doppelmoral auf der Bühne grotesk verzerrt. Die Geschichte war natürlich nicht neu: Strauß und sein Mitarbeiter Genée griffen auf eine französische Boulevardkomödie der Offenbach-Librettisten Meilhac und Halévy zurück, ergänzten sie aber durch pikante Details. Zum Beispiel den Auftritt der verkleideten Rosalinde auf dem Ball des Prinzen Orlofsky. Überhaupt geht die Zuspitzung und Zentrierung der Handlung auf das Maskenfest mit der finalen Huldigung des Alkohols, der allgemeinen Verbrüderung und dem champagnerseligen Du-i-du auf das Konto Genées. Ansonsten finden sich in der Farce rund ums Fremdgehen all die Zutaten, die zu einer guten Komödie gehören: Die aufmüpfige Kammerzofe, der versteckte Liebhaber, der selbst ehebrechende, doch eifersüchtige, Gatte und die verkleidete Gräfin.

Es singen und spielen für Sie u. a. Burkhard Ulrich, Hulkar Sabirova, Annika Schlicht, Attilio Glaser, Thomas Lehman, Padraic Rowan, Jörg Schörner, Meechot Marrero, Kathleen Bauer und Ingo Paulick unter der musikalischen Leitung von Yi-Chen Lin.


Einsendeschluss: 3. Dezember 2022. Die Gewinner*innen werden am 5. Dezember 2022 per E-Mail informiert. Die Karten gehen Ihnen per E-Mail zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.