Ingela Brimberg

Ingela Brimberg

Ingela Brimberg studierte an der Academy of Music and Drama der Universität von Göteborg. Im Laufe der letzten Jahre interpretierte sie u. a. Elettra / IDOMENEO und die Titelpartie in MANON LESCAUT in Kopenhagen, Salome in Triest, Valentine / LES HUGUENOTS in Brüssel unter der Leitung von Marc Minkowski (von der Fachzeitschrift „Opernwelt“ wurde diese Produktion als beste Produktion des Jahres 2011 nominiert). Darüber hinaus sang sie Tosca in Göteborg und Helsinki.

Zunächst sang Ingela Brimberg Mezzopartien wie Rosina / IL BARBIERE DI SIVIGLIA und Cherubino / LE NOZZE DI FIGARO, bevor sie das Stimmfach wechselte. Es folgten Konstanze / DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL mit der Folkoperan Stockholm in 2003, Aida und Amelia / UN BALLO IN MASCHERA in Malmö, Donna Anna / DON GIOVANNI an der Folkoperan sowie Jenufa an der NorrlandsOperan und Katja Kabanowa an der Göteborg Opera.

Im Frühjahr 2013 gab Ingela Brimberg ihr Debüt am Königlichen Opernhaus in Stockholm als Ellen Orford / PETER GRIMES und gab überdies ihre erste Senta / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER unter Stabführung von Marc Minkowski in konzertanten Aufführungen in Frankreich, Österreich und Spanien (liegt als Einspielung auf CD im Label Naïve vor). Die Titelpartie in TOSCA sang sie an der Dänischen Nationaloper. Die Saison 2013/2014 führte sie zum Wagner Festival Genf, wo sie wiederum Senta interpretierte, gefolgt von Lady Macbeth / MACBETH in Toulon. In Konzerten sang sie Sieglinde / DIE WALKÜRE mit dem Schwedischen Radio-Sinfonie-Orchester unter Daniel Harding.
Sie begann ihre Saison 2016/2017 als Elettra / IDOMENEO an der Göteborg Opera, gefolgt von Senta / DER FLIEGENDE HOLLÄNDER am Teatro Real Madrid und der Titelpartie in Strauss’ ELEKTRA am Staatstheater Kassel.

An der Deutschen Oper Berlin sang Ingela Brimberg bereits 2014 im Rahmen der Vorstellungen von Brittens SCHÄNDUNG DER LUCRETIA im Haus der Berliner Festspiele als Female Chorus an der Seite von Thomas Blondelle zu erleben.

Spielplan

In Produktionen wie

Videos

Ludwig van Beethoven: Fidelio
Video – 02:38 min

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Fidelio – Ein Teaser
Video – 00:36 min

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Der fliegende Holländer
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Der fliegende Holländer – The Making-Of

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Richard Wagner: Der fliegende Holländer

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03
DEZ

Adventsverlosung: Das 3. Fensterchen

Heute verlosen wir 2 mal 2 Freikarten für die Vorstellung von DIE FLEDERMAUS am 31. Dezember 2022 um 19.30 Uhr. Wenn Sie an der Verlosung teilnehmen möchten, senden Sie bitte heute eine E-Mail an marketing@deutscheoperberlin.de mit dem Betreff „Das 3. Fensterchen“.

2018 hob sich der Vorhang für eine Neuinszenierung der FLEDERMAUS in der Regie von Rolando Villazón. Dem umtriebigen Sänger, Regisseur, Moderator und Autor war diese Inszenierung eine Herzensangelegenheit, konnte er in Strauß’ Meisteroperette doch einerseits mit komischen Elementen spielen, andererseits aber auch dem Melancholisch-Nachdenklichen Raum geben. Denn in Strauß‘ Operette geht es ums Fremdgehen, um Underground-Partys und die betörende Macht des Champagner, aber eben auch um die Beschreibung gesellschaftlicher Fassaden und vor allem der Abgründe, die auf der Rückseite des bürgerlichen Salons lauern. Und weil eben einfach immer fremdgegangen, gefeiert und getrunken wird, versetzt Villazón die drei Akte in drei verschiedene Zeiten und nimmt das Publikum mit auf eine Reise vom 19. Jahrhundert über die 1950er Jahre in die Zukunft.

Es war bereits 1874 im Theater an der Wien eine Novität, dass der Walzerkönig Johann Strauß eine Handlung präsentierte, die nicht in mythischer Ferne oder in Fantasiestaaten spielte, sondern den großbürgerlichen Salon als Ausgangspunkt nahm. Das bürgerliche Publikum sah sich selbst mit all seinem Dünkel und seiner Doppelmoral auf der Bühne grotesk verzerrt. Die Geschichte war natürlich nicht neu: Strauß und sein Mitarbeiter Genée griffen auf eine französische Boulevardkomödie der Offenbach-Librettisten Meilhac und Halévy zurück, ergänzten sie aber durch pikante Details. Zum Beispiel den Auftritt der verkleideten Rosalinde auf dem Ball des Prinzen Orlofsky. Überhaupt geht die Zuspitzung und Zentrierung der Handlung auf das Maskenfest mit der finalen Huldigung des Alkohols, der allgemeinen Verbrüderung und dem champagnerseligen Du-i-du auf das Konto Genées. Ansonsten finden sich in der Farce rund ums Fremdgehen all die Zutaten, die zu einer guten Komödie gehören: Die aufmüpfige Kammerzofe, der versteckte Liebhaber, der selbst ehebrechende, doch eifersüchtige, Gatte und die verkleidete Gräfin.

Es singen und spielen für Sie u. a. Burkhard Ulrich, Hulkar Sabirova, Annika Schlicht, Attilio Glaser, Thomas Lehman, Padraic Rowan, Jörg Schörner, Meechot Marrero, Kathleen Bauer und Ingo Paulick unter der musikalischen Leitung von Yi-Chen Lin.


Einsendeschluss: 3. Dezember 2022. Die Gewinner*innen werden am 5. Dezember 2022 per E-Mail informiert. Die Karten gehen Ihnen per E-Mail zu. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.