Kangyoon Shine  Lee

Kangyoon Shine Lee

Der lyrische Leggiero-Tenor Kangyoon Shine Lee wurde in Seoul, Korea, geboren. Er machte seinen Abschluss an der Korea National University of Arts und studierte bei Prof. Song. Ab 2022 studiert er seinen Master an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Kammersänger Prof. Roman Trekel.

Während seines Bachelorstudiums erhielt er zahlreiche Stipendien und wurde immer wieder als Solist in Opernaufführungen der Korea National University of Arts unter Leitung von Mastro Carlo Palleschi engagiert. So gestaltete er Don Ottavio / DON GIOVANNI, Ernesto / DON PASQUALE und Nemorino / L'ELISIR D'AMOR bereits während seines Bachelorstudiums.

Kangyoon Shine Lee ist Preisträger zahlreicher koreanischer Wettbewerbe, darunter „La bella Opera Competition“ und „Seil Korean Art Songs Competition“. Im Jahr 2021 gewann er den „Belvedere-Wettbewerb“ und erhielt ein Engagement an die Deutsche Oper Berlin. So gibt er hier sein Hausdebüt am 27. Dezember 2022 als Almaviva in Rossinis IL BARBIERE DI SIVIGLIA.

Er wurde von Daniel Barenboim als Solist für ein Konzert ausgewählt und von der Zeitschrift „Das Orchester“ für seine Interpretation des Dorvil in Rossinis LA SCALA DI SETA in einer konzertanten Aufführung in Prenzlau ausgezeichnet. Er sang die Partie des Tamino / DIE ZAUBERFLÖTE sowie in einer Mozart Gala im Rahmen des Immling Festival. Auch ist er für die „Operngala der jungen Stars“ im Rahmen des Carinthischen Sommers nach Villach eingeladen.

In der Saison 2021/22 sang er Verdis LA TRAVIATA und Schostakowitschs DIE NASE, jeweils unter der Leitung von Ainars Rubikis an der Komischen Oper Berlin und interpretierte das Tenorsolo in Rossinis „Petite messe solennelle“ im Berliner Dom.

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09
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 9. Fensterchen

Heute im Foyer: „Jenseits der Schneekönigin“
mit Alexandra Ionis, Oliver Boyd und Henriette Zahn
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Seit ihrer Uraufführung 2019 begeistert DIE SCHNEEKÖNIGIN in der Tischlerei der Deutschen Oper Berlin nicht nur Kinder. Auch dieses Jahr stehen zahlreiche Vorstellungen auf dem Spielplan. Umso größer ist die Freude, dass sich Alexandra Ionis und Henriette Zahn aus dem Cast der SCHNEEKÖNIGIN zusammengetan haben, um ein Türchen des Adventskalenders zu gestalten. Gemeinsam mit Oliver Boyd, Bariton im Chor der Deutschen Oper Berlin, präsentieren sie ein buntes Programm. Neben Brahms, Schönberg und Kurt Weill erklingen als besonderes Highlight auch Lieder des Komponisten der SCHNEEKÖNIGIN, Samuel Penderbayne, und seines Lehrers Moritz Eggert.

Die Berlinerin Alexandra Ionis studierte u. a. am Conservatorio di musica Giuseppe Verdi in Mailand und an der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. 2016 debütierte sie in Strauss‘ DIE ÄGYPTISCHE HELENA an der Deutschen Oper Berlin. Weitere Produktionen hier am Haus waren DEATH IN VENICE, IL VIAGGIO A REIMS und IL TROVATORE. An der Staatsoper Unter den Linden sang sie in Widmanns BABYLON, Reimanns GESPENSTERSONATE, der Uraufführung von Eötvös‘ SLEEPLESS, in DER ROSENKAVALIER und zuletzt in der Neuproduktion von DER RING DES NIBELUNGEN als Schwertleite / DIE WALKÜRE.

Henriette Zahn ist Pianistin mit Schwerpunkt Kammermusik und Liedgestaltung und studierte in München, Lübeck und zuletzt in der Liedklasse von Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Sie spielte u. a. mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Karajan-Akademie, dem Württembergischen Kammerorchester und dem Goldmund-Quartett. Aufführungen führten sie u. a. an die Deutsche Oper Berlin, ans Schauspielhaus Hamburg, Theater Bremen, zu den Salzburger Festspielen, in die Allerheiligen Hofkirche in München. Rege Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Komponisten Samuel Penderbayne und der Pianistin Anna Buchberger.

Oliver Boyd studierte am Queensland Conservatorium bei Gesangstrainer Gregory Massingham und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Christine Schäfer. Im September 2018 sang Oliver Boyd die Hauptrolle des Reverend Calloway in Paul Deans Oper DRY RIVER RUN. 2017 debütierte er mit dem Queensland Symphony Orchestra in der Rolle des Dancairo / CARMEN konzertant. Als Solist trat er in Händels „Messias“ auf, in Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“, Haydns „Nelson“- und „Paukenmesse“, Mozarts „Requiem“, „Vesper“ und „Missa Brevis“ sowie in Schuberts Messe in G-Dur. Oliver Boyd gewann zahlreiche Preise, darunter den ersten Preis beim Royal Melbourne Philharmonic Aria-Wettbewerb und den Champion der Champions im Queensland Eisteddfod. Er wurde als einer der Nachwuchskünstler des Brisbane Lord Mayor ernannt. Seit der Spielzeit 2021/22 ist Oliver Boyd Mitglied der Stimmgruppe der 1. Bässe im Chor der Deutschen Oper Berlin.