Das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin ist eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo. Je nach Repertoire wird es um einzelne Bläser erweitert. Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Weise erklingt. Auch Werke des späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart führt das Ensemble auf. Die Zusammensetzung der Musiker*innen variiert – ein besonderer Fokus liegt auf der Präsentation herausragender Solist*innen aus dem großen Ensemble der Instrumentalist*innen und Sänger*innen der Deutschen Oper Berlin.

Gegründet und geleitet wird es von Daniel Draganov und Selim Aykal. Generalmusikdirektor Sir Donald Runnicles unterstützt das Ensemble, das von Beginn an im In- und Ausland erfolgreich musiziert. Im Frühjahr 2018 hat es in Bangkok auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, eine Barockoper von Pergolesi aufgeführt. Anschließend stand die bereits dritte Konzertreise nach Istanbul an, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklangen.

Für die Spielzeit 21/22 sind, neben Konzerten in Berlin, auch wieder Konzerte in Europa und Asien in Planung.

 

Kontakt: Daniel Draganov

Die Hingabe des Kammerensemble Classic der Deutschen Oper Berlin gehört unbekannten und vergessenen Werken der Frühklassik, Klassik und Romantik. 1992 wurde es von Musikern des Orchesters der Deutschen Oper Berlin gegründet. Die Stammbesetzung mit Flöte, Klarinette, Oboe, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Klavier wird je nach Programm um Kontrabass, Horn, Harfe und Trompete erweitert. Dank der ausgeprägten Leidenschaft des Fagottisten Helge Bartholomäus, weltweit in Bibliotheken auf Entdeckungsjagd zu gehen, vergrößerte sich das Repertoire zusehends. So wurden zwei als verschollen geglaubte Sextette von Domenico Cimarosa und ein Sextett von Gustav Holst wiederentdeckt und aufgeführt.

Neben regelmäßigen Auftritten bei Festivals in ganz Deutschland und in Botschaften verschiedener Länder in Berlin fanden Konzertreisen nach Österreich (Wien), Spanien (Ibiza, Madrid und Festival International de música Almansa), Russland (Bernsteinfestival in Kaliningrad und Baltisk), Litauen (Nidda) und Italien (Festival Ecco Bajardo) große Beachtung. Die Kritik lobt „das ausgereifte Spiel, den Klang und die ausgefallene Programmgestaltung“. Dazu gehören Fantasien, Reminiszenzen und Paraphrasen der Klassiker der Opernliteratur als rare Bearbeitungen aus dem 19. Jahrhundert, gefunden in italienischen Bibliotheken. 

Das Ensemble arbeitet mit international renommierten Solisten wie Ofelia Sala, Fionnuala McCarthy, Adriane Queiroz, Raquela Sheeran, Jacquelyn Wagner, Martina Welschenbach, Patricia Freres, Johan Reuter, Wookyung Kim und Kammersänger Markus Brück zusammen. Konzerte in der Deutschen Oper Berlin, im Musikinstrumenten-Museum Berlin, in der Gemäldegalerie in Dresden und in der Orangerie des Schlosses Neustrelitz wurden live vom Deutschland Radio Kultur und Radio3 Kultur (rbb) übertragen oder aufgezeichnet. Im Sommer 2001 entstand die erste CD mit neuen Werken skandinavischer Komponisten. In der CD-Reihe Klang der Welt – Russland, Spanien, Brasilien (beim Label NCA) – sind weitere, hervorragend besprochene Einspielungen erschienen. Zwei Aufnahmen mit Arien und Ouvertüren aus romantischen Opern, Rare Verdi (Grammy Award Nominierung) und Drei Dichter, sind bei MSM in London veröffentlicht worden. 2010 fand eine Ersteinspielung mit Werken von Sigismund Ritter von Neukomm als Co-Produktion von Deutschland Radio Kultur und CPO statt.

Mitglieder des „Kammerensemble Classic“

Elisabeth Heise-Glass (Violine), Keiko Kido-Lerch (Violine), Chié Peters (Violine), Youngdo Kim (Viola), Claudio Corbach (Violoncello), Christoph Niemann (Kontrabass), Jochen Hoffmann (Flöte), Holger Burke (Oboe), Matthias Höfele (Klarinette), Paul-Gregor Straka (Fagott) und Tatjana Blome (Klavier)

Das amerikanische Magazin „All About Jazz“ schreibt über die BigBand der Deutschen Oper Berlin: „Deutschland, das die darstellenden Künste in einem Maße unterstützt, das weit über dem liegt, was hier in den Vereinigten Staaten praktiziert wird, hat im Ergebnis dieser Förderung eine Anzahl von Weltklasse-Bigbands hervorgebracht. Das ist eine von ihnen.“

Als eigentliche Geburtsstunde der BigBand gilt ein Benefizkonzert im Jahre 2005 mit den 12 Blechbläsern und einem Schlagzeuger des Orchesters der Deutschen Oper. Anfangs leitete der Baritonsaxofonist Rolf von Nordenskjöld die Band. Inzwischen sorgt der Jazzposaunist, Komponist und Arrangeur Manfred Honetschläger für den richtigen Sound. Stars wie Katharine Mehrling, Madeline Bell, Lyambiko, Jocelyn B. Smith, Pe Werner, Bill Ramsey, Georgie Fame, Jiggs Whigham, Jeff Cascaro und Richard Galliano waren bereits Gäste. In Zusammenarbeit mit dem Generalmusikdirektor Donald Runnicles fand 2011 ein Crossover-Konzert, sowie 2016 die Uraufführung des Jazzmelodrams „Die Verführung des Pentheus“ von Manfred Honetschläger auf der großen Bühne der Deutschen Oper mit dem Orchester und der BigBand der Deutschen Oper Berlin statt, ebenso unter der Leitung des GMD Donald Runnicles und zusammen mit dem Schauspieler Ben Becker.

Weitere Höhepunkte waren ein Konzert mit Paul Kuhn im Juni 2012, der dabei zum letzten Mal mit einer Bigband auftrat. Erwähnenswert ist auch das Konzert anlässlich der Brandenburgischen Sommerkonzerte 2014 am nicht eröffneten BER-Flughafen Berlin-Brandenburg mit über 2000 Besuchern. Ihr zehnjähriges Jubiläum feierte die BigBand im März 2016 mit einem fulminanten Konzert vor ausverkauftem Haus mit den Solisten Torsten Goods, Polly Gibbons und dem Trompeter Till Brönner, im April 2018 war die BigBand der Deutschen Oper Berlin zu einem dreitägigen Gastspiel nach Warschau eingeladen, in dessen Rahmen zwei Konzerte zusammen mit den Warschauer Philharmonikern stattfanden.

Drei CDs sind bisher bei monsrecords erschienen: Die 2008 erschienene CD „Premiere“ entstand zusammen mit Bill Ramsey, eine zweite erschien 2010 unter dem Titel „How long is now?“ zusammen mit Pascal von Wroblewsky. Die dritte CD „A Soul Journey“ ist ein Konzert-Mitschnitt des RBB vom Februar 2018 mit Solisten, Chor und BigBand, in der Christian „The Voice“ Brückner durch die Geschichte des Soul führt.

Hören Sie doch einfach mal rein ... In den Sound der BigBand

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